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Oßling (sorb. Wóslink) ist eine kreisangehörige Gemeinde in der sächsischen Oberlausitz. Sie ist eine verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinde. Geographie und VerkehrDie Gemeinde liegt innerhalb ausgedehnter Wälder im Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet etwa 12 km nordöstlich von Kamenz und 15 km südwestlich von Hoyerswerda. Sie liegt südöstlich der B 97. Durch den Ort fließt die Schwarze Elster. OrtsgliederungOßling besteht aus den Ortsteilen Döbra, Liebegast, Lieske, Milstrich, Oßling, Scheckthal, Skaska, Trado und Weißig. Sehenswürdigkeiten
GeschichteDer Ortsname „Oßling” kommt aus der sorbischen Sprache von Wosling, was soviel wie Steinberg bedeutet. Die Namensgebung dürfte sich auf den Oßlinger Berg beziehen, an dem schon in Frühzeiten Grauwacke abgebaut wurde. Nach dem Wiener Kongress kam Oßling wie große Teile der Lausitz im Jahr 1815 zu Preußen, wurde aber im Jahr 1818 wieder dem Königreich Sachsen zugeordnet. Seit dem Jahr 1896 gehört der Ortsteil Lieske zur Gemeinde. Im Jahr 1994 wurde die Großgemeinde Oßling im Zuge der sächsischen Gebietsreform gebildet. Der Ortsteil Trado wurde im Jahr 1374 erstmals als Matei Tradow erwähnt. Der Name dürfte vom Sorbischen tradacz stammen und bedeutet soviel wie „Mangel”. Der Ortsteil Döbra wurde im Jahr 1374 erstmals als Dobry (was soviel wie „gut” bedeutet) urkundlich erwähnt. Im Jahr 1992 wurden südlich von Döbra Spuren der Besiedlung aus der Jungbronzezeit (1000 bis 800 v.u.Z.) gefunden. Der Ortsteil Liebegast wurde im Jahr 1408 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name ist auf den Ortsgründer Lubogost zurückzuführen. Später wurde der Name dann zu Liebegast eingedeutscht. Berühmte Persönlichkeiten
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