Oßmannstedt in Thüringen


Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Weimarer Land
Verwaltungsge-
meinschaft:
Ilmtal-Weinstraße
Koordinaten: 51° 1′ N, 11° 26′ O
Höhe: 200 m ü. NN
Fläche: 16,50 km²
Einwohner: 1344
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99510
Vorwahl: 036462
Kfz-Kennzeichen: AP
Gemeindeschlüssel: 16 0 71 072
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
An der Kirche 4
99510 Oßmannstedt
Webpräsenz: www.ossmannstedt.info
Bürgermeister: Dietmar Margraf

Oßmannstedt (früher gelegentlich z. B. auch Ossmannstädt oder Osmannstädt genannt) ist eine Gemeinde im Nord-Osten des Kreises Weimarer Land und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Ilmtal-Weinstraße.

Geografie

Das Dorf liegt nordöstlich von Weimar an der Ilm.

Geschichte

Die Gemeinde wurde 956 erstmalig urkundlich erwähnt.

Im Mittelalter residierte die Familie von Harras hier. (siehe Hermann von Harras und Eustachius II. von Harras)

1783 – 1795 ist der Illuminat August Dietrich Reichsgraf von Marschall auf Burgholzhausen Besitzer des Schatullguts in Oßmannstedt gewesen.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat aus Oßmannstedt setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeister.

Freie Wählergruppe Oßmannstedt/Ulrichshalben FDP Förderverein Wielandschule Oßmannstedt Ossmannstedter Sportverein Gesamt
2004 4 3 3 2 12 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)

Persönlichkeiten

Der bekannteste Einwohner war der Dichter der Weimarer Klassik Christoph Martin Wieland, aber auch der Historiker Heinrich Graf von Bünau lebte hier. Ebenso weilte der Dichter Heinrich von Kleist in dieser Gemeinde.

Der als Bienen-Pfarrer bezeichnete Pfarrer Ferdinand Gerstung (1860-1925) erforschte maßgeblich Aufbau und Kommunikation (Tanzsprache) bei Bienenvölkern.

Sehenswürdigkeiten

Ein Landgut (bzw. Rittergut) war Wohnsitz der Familie Wieland von 1797 – 1803. (Im Mai 1803 wurde es an den Hamburger Kaufmann Christian Johann Martin Kühne (* 1758 – † 1827) verkauft.) Das Wohnhaus des berühmten Dichters Wieland ist heute eine Gedenkstätte, die ein Museum und eine Forschungsstätte vereint und am 25. Juni 2005 neu eröffnet wurde. Auch sein Grabstein steht hier. Ein Wanderweg von Oßmannstedt entlang der Ilm über Denstedt, Kromsdorf und dessen Schlossanlage und Schloss Tiefurt nach Weimar ist eine klassische Route.

Verkehr

Oßmannstedt besitzt einen Bahnhof an der 1846 eröffneten Thüringer Bahn.




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Informationsportal über Oßmannstedt in Thüringen - 25.5.2012