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Osterzell ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Westendorf. GeografieOsterzell liegt in der Region Allgäu. Es existieren folgende Gemarkungen: Osterzell GeschichteOsterzell gehörte dem Kloster Rottenbuch. Das Kloster war zwar nicht reichsunmittelbar, sondern unterstand der bayerischen Landeshoheit. Seine Besitzungen in Schwaben wie die Herrschaft Osterzell waren jedoch reichsunmittelbar und fielen erst 1803 mit der Säkularisation an Bayern. Am 14. Januar 1771 wurde Matthias Klostermayr, genannt der "Bayrische Hiasl", im Gasthaus "Zur Post", der sich dort mit neun Bandenmitgliedern versteckt hielt, gefangen genommen. Der Theater- und Schützenverein sind heute nach ihm benannt. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 607, 1987 dann 615 und im Jahr 2000 657 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Josef Fleschutz (SPD). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1485 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 305 T€. WappenIn Rot ein silbernes Zehnendergeweih mit kleeblattförmigem Grind, überhöht von einem silbernen Buchenblatt. In dieser Form amtlich seit 1950. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im Produzierenden Gewerbe 320 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 228 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 53 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2673 ha. Davon waren 2115 ha Ackerfläche und 558 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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