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Ostrau ist eine Gemeinde im Nordosten des sächsischen Landkreises Döbeln. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ostrau. Geographie und VerkehrDie Gemeinde liegt ca. 10 km nordöstlich der Kreisstadt Döbeln und 20 km südlich von Riesa, im Tal des Flüsschen Jahna und den umliegenden Höhenrücken im Nordwesten der Lommatzscher Pflege. Durch das Gemeindegebiet führt die B 169. Die Gemeinde ist auch über die A 14 Anschluss Döbeln-Nord ( ca. 5 km) zu erreichen. Ostrau liegt an der Chemnitz-Riesaer Eisenbahn und wird von Elsterwerda und Chemnitz aus mit stündlich verkehrenden Regionalbahnen bedient. NachbargemeindenGroßweitzschen und Zschaitz-Ottewig im Landkreis Döbeln, Lommatzsch im Landkreis Meißen, Stauchitz im Landkreis Riesa-Großenhain sowie Mügeln und Naundorf im Landkreis Torgau-Oschatz. OrtsgliederungZur Großgemeinde Ostrau gehören folgende Ortsteile:
GeschichteDer Hauptort Ostrau wird als Ostrowa, (aus dem sorbischen Ort in der Aue" oder der Ort am Werderoder der Ort zwischen den zwei Flüssen) erstmals in einer Schenkungsurkunde der Klosters Altenzella erwähnt. Ältester Ortsteil dürfte aber Jahna sein, der im Jahr 929 erstmal urkundlich erwähnt wurde. Nach der Säkularisation des Klosters kam Ostrau zum Nossener, später zum Mügelner Amt. Die Gegend, wird wie viele andere auch, durch Kriege und die Pest heimgesucht, so hat Ostrau im Jahr 1764 nur noch 11 Einwohner. Im Jahr 1965 wird Zschochau eingemeindet, dem folgt im Jahr 1993 die Eingemeindung der Gemeinde Auerschütz mit den Ortsteilen Auerschütz, Niederlützschera, Oberlützschera, Gaschütz, Delmschütz, im Jahr 1994 die Eingemeindung der Gemeinde Jahna-Pulsitz, mit den Ortsteilen Clanzschwitz, Schmorren, Pulsitz, Jahna, Goldhausen und Binnewitz und im Jahr 1999 die Eingemeindung der Gemeinden Kiebitz mit seinen Ortsteilen Obersteina und Töllschütz, Noschkowitz mit seinen Ortsteilen Kattnitz, Rittmitz und Schlagwitz und Schrebitz mit seinen Ortsteilen Sömnitz und Döhlen. Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
WirtschaftDie Wirtschaft wurde jahrhundertelang durch den Abbau von Kalk geprägt, deren Tagebaurestlöcher immer noch vorhanden sind. Kultur und Sehenswürdigkeiten
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