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Oststeinbek ist eine Gemeinde im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein (Deutschland). Zur Gemeinde gehört auch der Ortsteil Havighorst. Die Gemeinde Oststeinbek wurde erstmals im Jahre 1255 erwähnt. GeographieGeographische LageOststeinbek liegt im äußersten Süden des Kreises Stormarn. Es grenzt direkt an den Osten Hamburgs. GeologieDer tiefste Punkt Oststeinbeks ist die Glinder Au, Ortsteil Oststeinbek, und liegt bei 8,0 m über NN. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Heegsbarg im Ortsteil Havighorst mit 51,1 m über NN. Ausdehnung des GemeindegebietsDas Gemeindegebiet misst 1.131 ha, die sich auf den Ortsteil Oststeinbek mit 596 ha und auf den Ortsteil Havighorst mit 535 ha verteilen. NachbargemeindenDie Gemeinde grenzt im Norden an die Gemeinde Barsbüttel, im Osten an die Stadt Glinde sowie im Westen und Süden an die Freie und Hansestadt Hamburg. GemeindegliederungDie Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Oststeinbek und Havighorst. Die Siedlungsstruktur im Ortsteil Oststeinbek ist durch Einfamilien- und Reihenhäuser geprägt, die Ortsmitte durch Geschosswohnungsbau. Der Ortsteil Havighorst ist siedlungsmäßig landwirtschaftlich strukturiert, ergänzt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser. GeschichteOststeinbek gehörte seit 1948 zum Amt Glinde. Mit der Eingemeindung von Havighorst 1974 wurde die Gemeinde amtsfrei. ReligionenMit der Reformation wurde Oststeinbek lutherisch. Konfessionen heute: evangelisch-lutherisch 39,1%, römisch-katholisch 7,6%, ohne Konfession 37,4%, Sonstige 15,9%. Ev.-Luth. Kirche in OststeinbekDie evangelischen Christen und Christinnen Oststeinbeks gehören zur Kirchengemeinde Kirche in Steinbek (Nordelbische Ev.-Luth. Kirche / Kirchenkreis Stormarn). Die ev.-luth. Kirchengemeinde Kirche in Steinbek gliedert sich in drei Gemeindebezirke: Kirchsteinbek und Mümmelmannsberg (beide auf Hamburger Staatsgebiet) und Oststeinbek mit Havighorst (auf Schleswig-Holsteiner Staatsgebiet). Für Oststeinbek konnte am 29. Oktober 1966 die Auferstehungskirche eingeweiht werden (Architekt: Olaf Andreas Gulbransson; Altar, Kanzel, Taufstein und Standkreuz: K.H. Hoffmann; Betonglas: H. Distler). Quelle: Alf Schreyer, Kirche in Stormarn - Geschichte eines Kirchenkreises und seiner Kirchengemeinden, M + K Hansa Verlag, Hamburg 1981, ISBN 3-920610-39-3. Eingemeindungen
OrtsteileHavighorstHavighorst wurde erstmals 1257 beim Verkauf des Asbrook urkundlich erwähnt. 1318 ging der Ort in den Besitz des Kloster Reinbek über. Nach der Reformation wurde es 1529 dem landesherrlichen Amt Reinbek zugeschlagen. 1581 wurde die Pulvermühle Domhorst errichtet. Nach der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen wurde Havighorst 1867 dem neugebildeten Kreis Stormarn zugeschlagen. Die Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 führte zur Zuordnung zum Amtsbezirk Sande, später zum Amtsbezirk Lohbrügge. Als dieser 1937 durch das Groß-Hamburg-Gesetz (die Gemeinde Lohbrügge wurde nach Hamburg eingemeindet) aufgelöst wurde, kam Havighorst zum Amtsbezirk Barsbüttel, ab 1948 Amt Barsbüttel. Bei der Eingemeindung nach Oststeinbek hatte der Ort 2.000 Einwohner. PolitikIn der Gemeindevertretung sind 19 Abgeordnete. CDU: 10 Abgeordnete, SPD: 7 Abgeordnete, FDP: 1 Abgeordneter, Oststeinbeker Wählergemeinschaft (OWG): 1 Abgeordneter. WappenBlasonierung: „In Rot das silberne holsteinische Nesselblatt, belegt mit einem schwarzen Mühlrad über einem blauen Wellenbalken.”[1] StädtepartnerschaftenCaddington, Neustadt-Glewe, Waldbrunn (Westerwald)-Ellar Wirtschaft und InfrastrukturIm Nordwesten des Ortsteiles Oststeinbek liegt ein Gewerbegebiet mit großflächigem Sondergebiet. Ansässige UnternehmenIn Havighorst ist ein Betonwerk ansässig, das aus einer Ziegelei hervorging. Bildung
TheaterIm Gemeindesaal des Rathauses werden von der seit über 45 Jahren bestehenden "Laienspielgruppe Oststeinbek" jährlich zwei plattdeutsche Theaterstücke aufgeführt. Die Spielzeiten sind im Frühjahr und im Herbst -jeweils 10 Vorstellungen-, sowie einer Vorstellung (Frühjahr) in der Partnerstadt Neustadt-Glewe. Hinzu kommen vier Kindermärchenvorstellungen im Dezember. Alle Vorstellungen erfreuen sich großer Beliebtheit und haben regen Andrang. SportSeit 1948 hat Oststeinbek einen Sportverein, den Oststeinbeker Sportverein, dessen Volleyballmannschaft (Ostbek Cowboys) in der 2. Bundesliga spielt - letztes Jahr war man sogar in der 1. Liga vertreten, stieg jedoch ab. Es befinden sich zwei große Sporthallen (u.a. die Walter-Ruckert-Sporthalle) in Oststeinbek In der Nähe der Sportanlagen gibt es einen Golfplatz für jedermann (9-Loch Anlage) Regelmäßige Veranstaltungen
VerkehrAnbindung an das Hamburger Busnetz (Hamburger Verkehrsverbund) über Busverbindungen nach Hamburg Billstedt, Glinde, Trittau und Havighorst. Es besteht eine direkte Anbindung zur Bundesautobahn A 1. Literatur
QuellenTexte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
