Ottendorf-Okrilla in Sachsen


Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Landkreis: Kamenz
Koordinaten: 51° 11′ N, 13° 50′ O
Höhe: 180 m ü. NN
Fläche: 25,88 km²
Einwohner: 10.164
Bevölkerungsdichte: 393 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01458
Vorwahl: 035205
Kfz-Kennzeichen: KM
Gemeindeschlüssel: 14 2 92 415
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Radeburger Str. 34
01458 Ottendorf-Okrilla
Webpräsenz: www.ottendorf-okrilla.de
Bürgermeister: Michael Langwald (parteilos)

Ottendorf-Okrilla ist mit seinen ca. 10.000 Einwohnern die drittgrößte Gemeinde im Landkreis Kamenz im Bundesland Sachsen.

Geographie

Geographische Lage

Ottendorf-Okrilla liegt im Freistaat Sachsen und ist ungefähr 20 Kilometer nordöstlich von Dresden entfernt. Im Norden grenzt die Gemeinde an die Laußnitzer Heide, im Süden an die Große Röder.

Ausdehnung

Die Gemeinde hat eine Fläche von 2588 Hektar. Ihre Nord-Süd-Ausdehnung beträgt ca. 6 Kilometer, die Ost-West-Ausdehnung ca. 7 Kilometer.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind:

  • Dresden mit den Ortsteilen Weixdorf und Marsdorf,
  • Großdittmannsdorf (Ortsteil von Radeburg) im Landkreis Meißen sowie
  • Laußnitz und Wachau im Landkreis Kamenz.

Ortsgliederung

Der Gemeinde zugegliedert sind die Ortsteile Grünberg (51°09'46" N, 13°50'34" O), Hermsdorf (51°09'57" N, 13°49'02" O), Medingen und der Hauptort Ottendorf-Okrilla, der sich wiederum in die historischen Ortsteile Ottendorf, Moritzdorf, Großokrilla, Kleinokrilla und Cunnersdorf gliedert. Damit hat sie eine Gemeindefläche von 2.620 ha, davon werden 158 ha gewerblich genutzt.

Geschichte

Ottendorf wurde 1346 in einem Bistumsmatrikel unter dem Markgrafen Friedrich II. der Ernsthafte erstmals erwähnt. Die Urkunde ist allerdings nicht mehr auffindbar. Am 1. Juli 1921 haben sich die kleinen Dörfer Ottendorf, Moritzdorf, Großokrilla, Kleinokrilla und Cunnersdorf zu Ottendorf-Okrilla zusammengeschlossen. Mit der Gemeindegebietsrefom in den 90ern des 20. Jahrhunderts wurden am 1. Januar 1994 Grünberg und am 1. Januar 1999 Hermsdorf und Medingen angegliedert.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1998 - 10.253
  • 1999 - 10.363
  • 2000 - 10.343
  • 2001 - 10.255
  • 2002 - 10.273
  • 2003 - 10.184

Wirtschaft und Infrastruktur

In Ottendorf-Okrilla gibt es ca. 6500 Arbeitsplätze in ungefähr 700 Gewerbebetrieben.

Sehenswürdigkeiten

  • Schloss und Park Hermsdorf (mit Schlosskapelle)
  • Evang. Kirche Grünberg
  • Evang. Kirche Medingen
  • Evang. Kirche Ottendorf-Okrilla
  • Schloss Medingen

Verkehr

Ottendorf-Okrilla befindet sich nördlich der BAB 4 an der B 97. Über die Autobahnanschlussstellen Hermsdorf bzw. Ottendorf-Okrilla ist der Ort leicht erreichbar. Außerdem ist die Gemeinde an die Nebenbahn von Dresden-Klotzsche nach Königsbrück angeschlossen. Es existieren folgende Bahnhöfe bzw. Haltepunkte im Gemeindegebiet:

  • Hp. Hermsdorf (bei Dresden)
  • Bhf. Ottendorf-Okrilla Süd
  • Ottendorf-Okrilla Hp
  • Bhf. Ottendorf-Okrilla Nord

Sonstiges

Am 04. März 1959, 13:51 Uhr stürzt 5,70km vor der Landebahn des Flughafens Dresden nahe Ottendorf-Okrilla bei seinem 2.Erprobungsflug das erste und einzige von der DDR eigenentwickelte Flugzeug vom Typ 152/V1, Kennzeichen DM-ZYA ab. Alle 4 Besatzungsmitglieder sterben.

In Ottendorf-Okrilla steht eines der seltenen Zwölfeckhäuser, ein Beispiel der Architektur aus der ehemaligen DDR der 70er Jahre.




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Informationsportal über Ottendorf-Okrilla in Sachsen - 25.5.2012