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Ottenhofen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Erding und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oberneuching. GeografieOttenhofen liegt in der Region München. Es existiert nur die Gemarkung Ottenhofen. Ortsteile sind außer Ottenhofen Unterschwillach, Siggenhofen und Herdweg. GeschichteOttenhofen wurde unter dem Namen "Outinhuni" im Zusammenhang mit einer Schenkung 1083 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Schwaben des Kurfürstentums Bayern. Die Ottenhofer und später die Grafen von Perusa besaßen hier bis 1821 eine offene Hofmark. 1928 wurde die 1818 entstandene Gemeinde vom Bezirk Ebersberg abgetrennt und dem Bezirk Erding, dem heutigen Landkreis, angegliedert. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.040, 1987 dann 1.071 im Jahr 2000 1.597 und im Jahr 2006 1.887 Einwohner gezählt. Wappen und FahneDas Wappen der Gemeinde Ottenhofen wurde am 28. September 1982 festgelegt: "Unter silbernem Schildhaupt, darin eine rote heraldische Rose mit goldenem Butzen und goldenen Kelchblättern, in Rot ein links gewendeter vierfüßiger goldener Drache mit einem Großbuchstaben "S" im Rachen." Die Geschichte von Ottenhofen wurde bis ins 16. Jahrhundert durch die einheimischen Herren von Ottenhofen bestimmt, die 1083 mit Ezzo von Ottenhofen erstmals genannt werden. Die Ottenhofer besaßen die Niedergerichtsbarkeit (Hofmark Ottenhofen) und waren gleichzeitig die bestimmenden Grundherren im Gemeindegebiet. Verwandt mit den Ottenhofern und ihre Erben waren die Eßwurm, die sich im 16. Jahrhundert Eßwurm von Ottenhofen nannten. Ein Grabdenkmal in der Kirche von Ottenhofen, das das Wappen dieser im 17. Jahrhundert ausgestorbenen Familie zeigt, war Vorbild für die Gestaltung des neuen Gemeindewappens. Die heraldische Rose ist das alte Stammwappen der Ottenhofer, der Drache (Tatzelwurm) mit dem Buchstaben "S" im Rachen das redende Wappensymbol der Familie Eßwurm. Neben dem Wappen führt die Gemeinde eine Fahne mit den Farben Rot-Weiß. PolitikBürgermeister ist Ernst Egner (CSU). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Josef Kern (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 697 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 73 T€. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 55 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 12 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 507. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 6 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 35 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 626 ha, davon waren 456 ha Ackerfläche. BildungIm Jahr 2007 existierten folgende Einrichtungen:
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