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Perlesreut ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Perlesreut. Perlesreut ist ein staatlich anerkannter Erholungsort. GeografieDer Markt liegt in der Region Donau-Wald im Bayerischen Wald zwischen den Flußtälern der Ilz und der Ohe. Es existieren die Gemarkungen Niederperlesreut, Perlesreut, Praßreut, Waldenreut, Haus i. Wald, Heinrichsreit, Marchetsreut. GeschichteDer ehemalige Markt des Hochstiftes Passau (der weitgehende Eigenrechte genoss) wurde 1803 mit dem größten Teil des Hochstiftsgebietes zugunsten Erzherzog Ferdinand von Toskana säkularisiert und fiel erst 1805 an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.657, 1987 dann 2.686 und im Jahr 2000 3.001 Einwohner gezählt. SchmalzlerfestIn Anlehnung an die Geschichte des Schnupftabaks und die frühere wirtschaftliche Bedeutung für den Markt wird jeweils am 3. Wochenende im Juli in Perlesreut das "Schmalzlerfest" veranstaltet. Höhepunkt dieses Festes ist der sonntägliche Schnupferwettbewerb, auch überregional schon bekannt durch Rundfunk- und Fernsehberichte. Jedermann kann mitwirken, ob bereits Schnupftabakkonsument oder Neuling, selbst Urlaubsgäste machen dabei keine schlechte Figur. Das Schmalzlerfestes wird von weiteren Attraktionen, z.B. einem großen Pferdemarkt und Hubschrauberrundflügen umrahmt. PolitikBürgermeister ist Manfred Eibl (CFWU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 909.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 141.000 €. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 167 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 101 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 917. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 8 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 95 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1679 ha, davon waren 432 ha Ackerfläche und 1247 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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