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Pfaffschwende ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Ershausen/Geismar im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Das Dorf liegt am Fuße des Höhenzuges Gobert unweit der Grenze zwischen Hessen und Thüringen. GeschichtePfaffenschwende wurde unter dem Namen Pfaffingeswenden im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau der nahegelegenen Burg Greifenstein 1399 erstmals urkundlich erwähnt. Während des Bauernkrieges in den Jahren 1524/25 wurde der Ort vollständig zerstört, 1540 an gleicher Stelle jedoch wieder aufgebaut. Ein wichtiger Erwerb für die Pfaffschwender waren seit etwa 1840 Erzeugnisse der Kattunweberei. In den Jahren 1922 bis 1924 erfolgte die Elektrifizierung des Ortes. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen infolge der Umsiedlung der Menschen aus den deutschen Ostgebieten auch einige Familien nach Pfaffschwende. Durch eine Anordnung des Ministerrates der DDR wurde an der innerdeutschen Grenze ab 1952 eine 5-km-Sperrzone, in der sich der Ort befand, angelegt. Dadurch konnte der Ort von Bürgern, die im Inneren der DDR lebten, nicht mehr ohne Genehmigung besucht werden. Um sich in dem Ort aufzuhalten musste im Personalausweis der Person ein Stempel mit dem Vermerk eingedrückt werden. EinwohnerentwicklungEntwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
GemeindepartnerschaftSeit 1990 besteht eine Partnerschaft zur Gemeinde Windhagen in Rheinland-Pfalz. VereineNeben einer Freiwilligen Feuerwehr und einem Sportverein gibt es in Pfaffenschwende auch einen Verein für Brauchtum und Heimatpflege. Weblink
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