Pfatter in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Koordinaten: 48° 58′ N, 12° 23′ O
Höhe: 326 m ü. NN
Fläche: 48,14 km²
Einwohner: 3123
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93102
Vorwahl: 09481
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 183
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Haidauer Strasse 40
93102 Pfatter
Webpräsenz: www.pfatter.de
Bürgermeister: Josef Heuschneider (CSU)

Pfatter ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg.

Geografie

Geografische Lage

Pfatter liegt östlich von Regensburg an der Mündung des Baches Pfatter in die Donau.

Gemeindegliederung

  • Pfatter
  • Geisling
  • Gmünd
  • Griesau
  • Leiterkofen

Geschichte

Am 15. Juli 773 wurde Pfatter erstmals urkundlich erwähnt. Pfatter war lange Jahrhunderte herzoglicher Gerichtssitz. Das Regensburger Domkapitel und mehrere Regensburger Klöster waren bis zur Säkularisation in Pfatter begütert. 1796 wird der Ort ein „churfürstlicher Marktfleken in Nieder Bayern” genannt. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.

Eingemeindungen

1978 wurden die Gemeinden Pfatter, Geisling, Gmünd und Griesau zur Gemeinde Pfatter zusammengeschlossen.

Politik

Bürgermeisterist Josef Heuschneider von der CSU.

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 14 Mitglieder.

  • CSU 12 Sitze
  • SPD 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)

Wappen

Das blaue Wellenband steht für den Fluss Pfatter der hier in die Donau mündet. Die drei Rüben in schwarzer Erde stehen für den Anbau der Rüben im fruchtbaren Schwemmland.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

  • Bundesstraße 8
  • Donau-Staustufe bei Geisling

Bildung

Volksschule Pfatter
Kindergarten Storchennest
Gemeindebücherei

Kirchen

  • Kath. Pfarrkirche zu Unseren Lieben Frau in Geisling: Die kunsthistorisch interessante Kirche wurde mehrmals umgestaltet. Der Turm wurde 1724 komplett neu erbaut. Der Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert wurde 1793-1797 klassizistisch umgestaltet. Besonderheit: Der Hochaltar besitzt statt eines Altarbildes eine Nische mit einer Marienstatue. Die Seitenaltäre stmmen von 1787. Im Turmhaus steht ein marmorner Grabstein eines Wirnt der Auer († 1375). An der südlichen Wand ist ein Ölgemälde der Himmelskönigin von 1728 zu sehen. An der Nordseite befindet sich eine kleine Kapelle aus dem 18. Jahrhundert; verzierte Beichtstühle Rokoko.
  • Die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Pfatter geht auf das 15. Jahrhundert zurück
  • Die St.-Nikola-Kirche in Pfatter wurde auf dem Rat- und Umschlageplatz der Donauschiffer erbaut und 1468 erstmals urkundlich erwähnt.
  • St.-Georgs-Kirche in Gmünd
  • Kirche in Griesau, im 17. Jahrhundert von Dorfbewohnern errichtet



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Informationsportal über Pfatter in Bayern - 25.5.2012