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Pfronten ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und liegt im Südwesten von Bayern, direkt an der Grenze zu Tirol (Österreich). GeografiePfronten ist eine von insgesamt 46 Städten und Gemeinden im Landkreis Ostallgäu. Das Gemeindegebiet wird von der Vils durchflossen. Pfronten liegt am Fuße des Breitenbergs, des Kienbergs sowie des Falkensteins auf einer Höhe von 853 m ü. NN. NachbargemeindenNachbargemeinden Pfrontens sind auf deutscher Seite die Stadt Füssen, die Gemeinde Eisenberg und der Markt Nesselwang. In Österreich liegen benachbart die Kleinstadt Vils sowie das Tannheimer Tal mit den Gemeinden Grän, Tannheim, Schattwald, Zöblen und Nesselwängle. Ausdehnung des GemeindegebietesDas Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Bergpfronten und Steinachpfronten. Zur Gemeinde Pfronten gehören die Orte Berg, Dorf, Halden, Heitlern, Kappel, Kreuzegg, Meilingen, Ösch, Rehbichel, Ried, Röfleuten, Steinach und Weißbach. GeschichteDank einer römischen Nachschubstraße nach Cambodunum (das heutige Kempten), die durch das heutige Pfronten führte und ihr als Lebensader diente, blickt Pfronten auf eine über 2.000-jährige Besiedlungsgeschichte zurück. Nach Abzug der römischen Truppen mischten sich nach und nach immer mehr heidnische Alemannen von Norden kommend unter die noch siedelnden christlichen Römer. Es bildete sich so im Laufe der Zeit eine Bevölkerung, die unter fränkisch-karolingischen Einfluss eine Einheit mit der deutschen Sprache und dem christlichen Glauben bildete. Später gehörte Pfronten dann ab 1803 zu Bayern. Der Name Pfronten rührt vom althochdeutschen Phruonta bzw. dem mittelhochdeutschen Phruende her. Dies bedeutet Rodung. Durch die Rodung im Pfrontener Tal wurden immer größere Flächen für die Besiedelung frei. Es entstanden nach und nach die heutigen 13 Ortsteile, die unter dem gemeinsamen Namen für die Rodung begrifflich waren. PolitikStädtepartnerschaftenSeit 2002 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Thoiry. Kultur und SehenswürdigkeitenMuseenIn Pfronten findet sich ein Heimathaus, das eine heimatkundliche Ausstellung beherbergt. Ein Besuch des Kristallmuseums empfiehlt sich ebenso. BauwerkeDie auf dem Berg Falkenstein in 1268 Metern Höhe gelegene Burgruine Falkenstein ist die höchstgelegene Burgruine Deutschlands. Ein Bauvorhaben von König Ludwig II. scheiterte an dessen frühen Tod. In der nahen Umgebung finden sich zahlreiche monumentale Bauten wie z. B. das Schloss Neuschwanstein bei Füssen oder das Schloss Hohenschwangau. SportPfronten besitzt ein Eisstadion mit einer Grundfläche von 1.800 m². Außerdem gibt es zahlreiche Skilifte, z. B. in Röfleuten und Steinach sowie auf dem Breitenberg. VereineEs finden sich zahlreiche Sportvereine mit den zugehörigen Sportstätten. Unter anderem spielt hier auch der Eishockeyverein EV Pfronten. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrPfronten liegt direkt an der Außerfernbahn, einer Eisenbahnstrecke, die Kempten im Allgäu mit Reutte und weiter mit Garmisch-Partenkirchen verbindet. WirtschaftDie wirtschaftliche Situation der Gemeinde Pfronten ist stark durch den Tourismus geprägt. Neben ansässiger Industrie für Feinmechanik, Maschinenbau (Deckel Maho Gildemeister) und Optik bildet der Fremdenverkehr die Haupteinnahmequelle. FremdenverkehrEs stehen etwa 5.000 Betten für Übernachtungsgäste zur Verfügung. Im Jahr 2003 registrierte Pfronten 680.000 Übernachtungen durch Touristen. Die Breitenbergbahn führt die Besucher auf den Breitenberg und somit auf die Pfrontener Hochalpe. Diese dient den Besuchern im Sommer als Wandergebiet und im Winter als Skigebiet. Ansässige Unternehmen
BildungGrund- und Hauptschule Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
