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Pliening ist eine Gemeinde östlich von München, im Nordwesten des Landkreises Ebersberg, Regierungsbezirk Oberbayern. WappenBeschreibung: Das Wappen der Gemeinde Pliening ist dreigeteilt. Das obere Drittel ist rechts schwarz und links gold. Im mittleren Drittel befinden sich drei Kronen auf blauem Grund und im unteren Drittel ein schwarzer Bär auf silbernem Grund. GeschichteVereinzelte prähistorische Funde auf dem Gemeindegebiet weisen auf eine Besiedlung seit der Jungsteinzeit hin. In der Bronzezeit entstand eine kleine Siedlung auf einem Streifen Grasland zwischen den Wäldern im Süden und dem Moor im Norden des Gemeindegebietes. Die Menschen dieser Siedlung lebten überwiegend von der Schafzucht. Die spätere Besiedelung - zwischen 850 v. Chr. und 50 n. Chr - ist der keltischen Hallstadtkultur zuzurechnen, was durch Keramikfunde belegt ist. Im Lauf der Siedlungsdauer hat sich die zunächst lockere Besiedlungsstruktur zu einer befestigten Dorfanlage entwickelt. Nach der Eroberung des süddeutschen Gebietes durch die Römer ca. 50 n.Chr. war auch das heutige Gemeindegebiet Teil des Imperium Romanum. Einige Funde weisen auch auf eine römische Anwesenheit im Gemeindegebiet hin. Mit der Zeit der Völkerwanderung ab etwa 400 n.Chr. kamen neue Siedler: der germanische Stamm der Bajuwaren ließ sich im Gemeindegebiet nieder. Auch eine kleine alemannische Sippe ist in diesem gebiet sesshaft geworden. Ergebnisse der Luftbildarchäologie zeigen eine lose Streusiedlung. Mit der Herrschaft der Goten stabilisierten sich nun auch wieder die politischen Verhältnisse. Der adelige alemannische Sippenführer Pleonunc wurde namensgebend für sein Dorf. Aus der Zeit des Pleonunc sind bis in die heutige Zeit die drei Urhöfe Sellmayr, Wunsam und Wolfram erhalten. Um 700 n. Chr. wurde das Gemeindegebiet christianisiert. Die erste Kirche wurde etwa 1000 n. Chr. errichtet. PlieningPliening wurde vom Urbarshof zu Gelting (heute: Zehmerhof) aus gegründet. Bis etwa ins 14. Jahrhundert wurde es zur Unterscheidung vom älteren "Kirchpliening" "Moospliening" genannt. Als Urhöfe gelten der Sellmayr, Wunsam und Wolfram. Die Plieninger Kirche wurde um 1000 n. Chr. erbaut. Im Laufe der Zeit wurde der Ortsname "Pliening" nur mehr für den westlichen Ort verwendet. Vor allem durch die günstige Lage an der Straße zwischen Erding und München entwickelte sich der Ort in der Neuzeit sehr schnell. GeltingGelting besteht aus zwei Gründungen: Dem urkundlich älteren südlichen "Kirchpliening" und dem nördlichen Teil, Gelting. Der südliche Teil (früher: "Kirchpliening" bestand bis ins Mittelalter nur aus der Kirche und dem Urbarshof (heute: Zehmerhof). Im Laufe der Jahrhunderte erhielten einfache Tagelöhner Häuser, wodurch der südliche Teil in geringem Maße an Einwohnern gewann. Dieser Teil des Ortes gilt als das eigentliche Pliening und wurde von dem Allemannen Pleon gegründet. Seine Sippe stammt ursprünglich aus dem Gebiet des Neckars. 813 schenkt der adelige Priester Cundhart dem Bischof von |Freising| Flächen seines Hofes "nahe bei Pleoningas" (heute: Zehmerhof) und errichtet darauf eine Kirche. Sie gilt als Vorfahrin der heutigen Geltinger Kirche. Der nördliche Teil Geltings, das eigentlich Gelting, wurde 855 erstmals urkundlich erwähnt und gilt als Gründung eines "Gelto". Seine Herkunft ist nicht gesichert: es könnte sich sowohl um eine Abwandlung des Namens "Kelto" handeln (also auf eine alte keltische Siedlung hinweisen) als auch um einen Verwandten der Sippe des Pleon handeln, der in den Nähe seines Vetters selber eine Siedlung gründete. LandshamLandsham war bis zur Gebietsreform 1978 eine eigenständige Gemeinde. Im 19. und 20. Jahrhundert war die Pfarrei von Landsham eine Filiale der Pfarrei St. Andreas in Kirchheim. Die Schüler von Landsham besuchten lange Zeit die Schule in Kirchheim. Ämter
GemeindegliederungDie Gemeinde Pliening besteht aus den Hauptorten Pliening, Gelting, Landsham, Landsham-Moos und Ottersberg sowie aus den Weilern und Einöden Geltinger Au, Unterspann, Gigging, Gerharding und Erlmühle. Söhne und Töchter der Gemeinde
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