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Pohlheim ist eine Stadt im Landkreis Gießen in Hessen, Deutschland. GeografieGeografische LageDie Stadt Pohlheim liegt im südlichen Teil des Landkreises Gießen, direkt an der Gemarkung der Universitätsstadt Gießen. Pohlheim liegt am Lückebach (fließt über den Kleebach in die Lahn). Nachbargemeinden und -kreisePohlheim grenzt im Norden an die Stadt Gießen und die Gemeinde Fernwald, im Osten an die die Stadt Lich, im Süden an die Stadt Münzenberg (Wetteraukreis),sowie im Westen an die Gemeinde Langgöns und die Stadt Linden. Stadtteile, EinwohnerzahlDurch den Zusammenschluss der Gemeinden Dorf-Güll, Garbenteich, Grüningen, Hausen, Holzheim und Watzenborn-Steinberg zur neuen Stadt Pohlheim am 1. Januar 1971 hatte die Stadt 12.500 Einwohner. Ende des Jahres 2004 waren es 17.800 Einwohner. Bis Ende 2005 stieg die Zahl der Einwohner auf ca. 18.300.Im Jahr 2007 sind es etwa an die 19.000 Einwohner. GeschichteDurch das Gebiet von Pohlheim führt der Limes (nördlich liegen Hausen, Watzenborn-Steinberg und Garbenteich; südlich Grüningen, Dorf-Güll und Holzheim). Der Name Pohlheim lässt sich auf das ehemalige Dorf „Pfahlheim” zurückführen, was wiederum auf den Limes hinweist („Dorf an den Pfählen”). Der Name Garbenteich lässt sich auf „Garwards Eich” zurückführen. Die nördlichen Dörfer gehörten im Mittelalter der Gerichtsbarkeit von Hüttenberg an, die südlichen zum Amt Gambach (1464 an Solms verpfändet). Holzheim wurde im Jahre 790 erstmalig urkundlich erwähnt, Grüningen und Dorf Güll im Jahre 799, Hausen 886 und als jüngste Garbenteich und Watzenborn in 1141 (Watzenborn als "Wazenburne"). Grüningen hatte bereits im Mittelalter (als einzige der früheren Einzelgemeinden - seit dem Jahre 1400 ) Stadtrechte. Nördlich an Pohlheim angrenzend liegt zu Füßen des Schiffenberg der in den 1960er Jahren gegründete Stadtteil Gießen-Petersweiher. PolitikSeit den Kommunalwahlen 2006 wird die Stadt von einer Handlungsgemeinschaft aus CDU (15 Sitze), FDP (2 Sitze) und FWG (4 Sitze) regiert. Neben den beiden Parteien und der Wählergemeinschaft sind die SPD (13 Sitze) und Bündnis 90/Die Grünen (3 Sitze), in der 37-köpfigen Stadtverordneten-Versammlung vertreten. Bürgermeister der Stadt Pohlheim ist Karl-Heinz Schäfer (SPD), der bei der Bürgermeisterwahl am 22. September 2002 mit 60,4% bei einer Wahlbeteiligung von 83,7% zum zweiten Mal gewählt wurde. Städtepartnerschaften
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrPohlheim liegt mit den Haltepunkten Watzenborn-Steinberg und Garbenteich an der Bahnstrecke Gießen-Gelnhausen(Lahn-Kinzig-Bahn). Pohlheim ist über die A 5 Frankfurt-Kassel, Anschlussstelle Fernwald und die A 45 Hanau- Dortmund (Sauerlandlinie), Anschlussstelle Münzenberg erreichbar, ebenfalls über die Anschlussstelle Gießen - Schiffenberger Tal der A485 (Gießener Ring). KircheMittelhessen ist überwiegend evangelisch geprägt. Nach dem 2. Weltkrieg zogen viele katholische Vertriebene auch in die Dörfer Pohlheims. In dieser Zeit wurde die St. Hedwig Kapelle in Hausen gegründet. Diese wurde nach dem Neubau der katholischen Kirche St. Martin in Watzenborn-Steinberg an eine syrisch-orthodoxe Glaubensgemeinschaft verkauft. In den Jahren 1954/1955 wurde in Watzenborn-Steinberg die Christuskirche erbaut und am 24. Juli 1955 geweiht. Die erste Pfarrei bestand in dem Ort aber bereits im Jahr 1606/1607. Die alte Kirche, das erste Gotteshaus wurde im Jahre 1141 errichtet, in zeitlicher Nähe mit der Gründung des Klosters Schiffenberg. Sie wurde 2006 umfassend renoviert. Sport
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