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Poing ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Ebersberg und liegt östlich von München. GeographiePoing liegt im S-Bahn-Bereich Münchens und zählt zum Einzugsgebiet der Stadt. Im Osten grenzt die Gemeinde an Anzing und Markt Schwaben, im Norden an die Gemeinde Pliening, im Westen an Kirchheim bei München und im Süden an Parsdorf. WappenBeschreibung: Das blaue Wappen wird am Fuß durch eine silberne Binde geteilt. Auf ihr sitzt ein goldener Sparren. In der Mitte des so entstandenen Dreiecks ist ein achtzackiger Stern zu sehen. Bedeutung: Sowohl der Stern als auch der Sparren wurden aus dem Wappen der Poinger Patrizier-Familie Prielmair übernommen. Die Schildfarbe blau und die silberne Binde weisen auf eine enge Verknüpfung des Ortes mit den Wittelsbachern hin. PolitikDie derzeitigen Parteien des Poinger Gemeinderats sind CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FWG Poing e. V. und die FDP. Am 12. März 2006 fanden die letzten Bürgermeisterwahlen statt. Bei einer Wahlbeteiligung von 55,86 % konnte sich der amtierende Bürgermeister Albert Hingerl (SPD) mit 79,24 % gegen seinen Konkurrenten Ludwig Berger (CSU) abermals durchsetzen. VerkehrS-Bahn-Anschluss mit den Halten Poing und Grub (Obb.) - S2 (Erding-Petershausen) - MVV München, Autobahn A94 (München-Passau) - Abfahrt Parsdorf/Poing, ab Hohenlinden Bundesstraße B12 (Richtung Passau) Der FTO (Flughafen-Tangente-Ost), welche die A94 mit dem Flughafen verbinden soll, wird in ein paar Jahren östlich der Gemeinde in Nord-Süd Richtung gebaut werden und auch den Anschluß Poings Richtung Erding und Flughafen verbessern. Ortsansässige UnternehmenDas größte Unternehmen im Ort ist die Firma Océ Printing Systems, eine Tochter des holländischen Druck- und Kopierspezialisten Océ. Am Standort Poing werden mit etwa 1.500 Mitarbeitern Hochleistungs-Laserdrucker entwickelt und produziert. Außerdem gibt es die Firmen:
EinwohnerentwicklungIn den letzten Jahren und Jahrzehnten machte Poing eine rasante Entwicklung vom kleinen Dorf zur zweitgrößten Gemeinde im S2-Bereich (bis auf Erding) und zur zweitgrößten Gemeinde im Landkreis Ebersberg nach Vaterstetten. 2006 ließ es bevölkerungsmäßig die einst dominierende Nachbargemeinde Kirchheim bei München hinter sich. Der starke Einwohneranstieg geht auf die vielen neuen Baugebiete zurück, die nördlich der S-Bahn immer weiter erschlossen werden. Auch für die Zukunft ist deshalb kein Ende dieser Entwicklung zu erwarten.
Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland Kultur und SehenswürdigkeitenNahe des Ortes befindet sich der 1970 eröffnete Wildpark Poing. In Teilen des Parkes geht man durch ein Freigehege von vielen Tieren, die jeder füttern kann und von denen kein störender Zaun trennt. GeschichteEs wird vermutet, dass die erste Ansiedlung vor mehr als 5.000 Jahren errichtet wurde. Die Endung des Ortes weist auf keltischen Ursprung hin. PersönlichkeitenDie bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen Christa Stewens lebt mit ihrer Familie in der Gemeinde Poing. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
