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Porta Westfalica ist eine Mittelstadt mit ca. 38.000 Einwohnern im Kreis Minden-Lübbecke. Sie liegt im nordöstlichen Nordrhein-Westfalen, in der Region Ostwestfalen-Lippe zwischen Minden und Bielefeld an der Weser. GeografieGeografische LageDer Name leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für "Tor zu Westfalen" ab. Die Westfälische Pforte ist auch die Bezeichnung für das Durchbruchstal der Weser. NachbargemeindenIm Westen grenzt Porta Westfalica an die Stadt Bad Oeynhausen, im Norden an die Stadt Minden und im Norden, Osten und Südosten an die Städte Bückeburg und Rinteln im Landkreis Schaumburg. Im Süden grenzt sie an die Stadt Vlotho im Kreis Herford. StadtgliederungNach § 3 der Hauptsatzung werden die 15 Stadtteile von Porta Westfalica durch 8 Bezirksausschüsse organisiert, um anfallende Probleme in den einzelnen Ortsteilen aufzugreifen und zu lösen.
GeschichteDie erste bekannte Ansiedlung an diesem Ort datiert man auf das Jahr 1098, als erstmalig die eine Burg, die Schalksburg, urkundlich erwähnt wurde. Um diese herum entwickelte sich der heutige Stadtkern von Porta Westfalica. Erstmalig im Jahre 1353 wurden auch Burgleute bekundet, welche in der nunmehr „Haus zum Berge” genannten Burge residierten. Die umgebende Siedlung wurde mit der Zeit nach der Burg „Hausberge” genannt. Die Marktrechte wurden 1618, die Stadtrechte 1720 vergeben. Der Ort lag abseits der Hauptverkehrswege und entwickelte sich daher in der Folgezeit nur langsam. Ein größeres Wachstum setzte erst mit dem Bau der Köln-Mindener-Eisenbahn im 19. Jahrhundert ein. Der Name Porta Westfalica stammt aus dem 18. Jahrhundert, als die lateinische und französische Sprache bei den Adeligen in Mode war. Mit dem Namen Porta Westfalica („Tor zu Westfalen”) wollte man das Durchbruchstal der Weser zwischen Weser- und Wiehengebirge bezeichnen. Im Rahmen der Gebietreform von 2. Oktober 1972 wurde am 1. Januar 1973 die Stadt Porta Westfalica gegründet und amtlich als solche benannt. Damit wurde ein Begriff, der sonst nur als Landschaft bekannt war, auf eine Stadt übertragen. PolitikBürgermeister
StadtratDer Rat der Stadt Porta Westfalica (Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004):
WappenDer Stadt Porta Westfalica ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Detmold vom 12. November 1973 das Recht zur Führung eines Wappens verliehen worden. Beschreibung: Städtepartnerschaften
Kultur und SehenswürdigkeitenAuf dem Wittekindsberg (276 m ü. NN), der noch zum Stadtgebiet gehört, befindet sich das Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica. Sehenswert ist auch die Altstadt im zentralen Stadtteil Hausberge sowie das Besucherbergwerk Kleinenbremen, einen Ortsteil direkt am Jakobsberg (238m ü. NN) und an der A 2. Auf dem Jakobsberg befindet sich ein 142 Meter hoher Fernmeldeturm (Typenturm) mit Aussichtsplattform. Wirtschaft und InfrastrukturIn Porta Westfalica befindet sich das Kohlekraftwerk "Gemeinschaftskraftwerk Weser". Der Eigentümer E.ON Düsseldorf plant, in diesem zukünftig auch Müll (Kunststoffe, Textilien, Filme und fotografische Papiere sowie Farb- und Lackabfälle) zu verbrennen. Gegen diese beabsichtigte Müllverbrennung durch E.ON bestehen beträchtliche Widerstände der Bürgerinnen und Bürger aus Porta Westfalica und den Kommunen in der Umgebung. Die Freizeitanlage Großer Weserbogen bietet umgeben von viel Natur und Wasser eine schöne Camping- und Freibadeanlage. Der Campingplatz ist ganzjährig geöffnet. Ansässige Unternehmen
VerkehrIn Porta Westfalica-Vennebeck befindet sich der Flugplatz Porta Westfalica für Kleinflugzeuge, der nächste internationale Flughafen ist im etwa 70 Kilometer entfernten Hannover. Porta Westfalica liegt an der Autobahn A2 und an den Bahnlinien Hannover - Amsterdam und Hannover - Köln. Der Bahnhof wird stündlich von RE-Zügen Düsseldorf - Bielefeld - Minden (Westfalen-Express) und RE-Zügen Bielefeld/Rheine - Osnabrück - Hannover - Braunschweig bedient. Direkte Busverbindungen bestehen nach Minden. Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund OstWestfalenLippe (Der Sechser) an.
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