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Prettin ist eine Kleinstadt im Bundesland Sachsen-Anhalt und ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Annaburg-Prettin im Landkreis Wittenberg. GeografieGeografische LageDie Gemeinde liegt ca. 40 km südöstlich von Wittenberg und ca. 17 km nördlich von Torgau in den Niederungen am Ostufer der Elbe westlich der Annaburger Heide. Diese ist größtenteils ein Truppenübungsplatz der Bundeswehr und deshalb Sperrgebiet. Im Süden grenzt die Gemeinde Prettin an Sachsen. GemeindegliederungDie Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Prettin und Hohndorf. BlasonierungDas Wappen der Stadt Prettin zeigt in Blau eine dreitürmige silberne Burg, der Mittelbau ist mit einem ornamental ausgeschnittenen roten Seerosenblatt belegt. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrWestlich der Gemeinde verläuft die B 182 und nördlich die B 187. Prettin ist durch eine Elbfähre mit dem sächsischen Ort Dommitzsch verbunden. GeschichteAn einem alten Flussübergang im Stromtal der Elbe gelegen, gehörte die erste Siedlung schon vor 900 zum slawischen Wohngau Nisizi. Nachdem der später errichtete deutsche Burgward, der 965 erstmals in einer Urkunde Kaiser Ottos I. als „Pretimi” auftaucht, bereits 1012 durch Erzbischof Dagino an das Erzstift Magdeburg und über die Grafschaft Brehna 1290 an die Herzöge von Sachsen-Wittenberg gekommen war, erbaute Rudolf I. um 1335 eine Wasserburg; heute „Schlösschen” genannt. Hier - oder in den einstigen Klostergebäuden Lichtenbergk fand die heimlich zur evangelischen Lehre übergetretene Kurfürstin Elisabeth von Brandenburg Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
