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Prosselsheim ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Estenfeld. GeografieProsselsheim liegt in der Region Würzburg rund 18 km nordöstlich von Würzburg. Es existieren folgende Gemarkungen: Prosselsheim, Püssensheim, Seligenstadt. GeschichteSiedlungsspuren gibt es schon aus der Jungsteinzeit. Prosselsheim wurde im Jahr 742 erstmals urkundlich erwähnt. Das ehemalige Oberamt des Hochstiftes Würzburg, zu dem es seit 903 gehörte, wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Seit der Kreisgebietsreform 1972 gehört die Gemeinde zum Landkreis Würzburg. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.130, 1987 dann 989 und im Jahr 2000 1.189 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Norbert Eberth (Bürgerblock). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 484 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 142 T€. Sehenswürdigkeiten
Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 8, im produzierenden Gewerbe 12 und im Bereich Handel und Verkehr 9 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 13 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 408. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 37 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2128 ha, davon waren 2102 ha Ackerfläche und 24 ha Dauergrünfläche. In Seligenstadt existiert das größte Gut Bayerns mit ca. 600 ha Fläche, das vom Juliusspital Würzburg betrieben wird. VerkehrProsselsheim liegt am Schnittpunkt der Staatsstraße 2260 und 2270. Der Bahnhof Seligenstadt (bei Würzburg) liegt an der Bahnstrecke Würzburg–Bamberg, der Bahnhof Prosselsheim an einer Nebenbahn, der Mainschleifenbahn. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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