Quitzdorf in Sachsen


Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Landkreis: Niederschlesischer Oberlausitzkreis
Verwaltungsverband: Diehsa
Koordinaten: 51° 17′ N, 14° 45′ O
Höhe: 154 m ü. NN
Fläche: 36,20 km²
Einwohner: 1569
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahl: 02906
Vorwahl: 03588
Kfz-Kennzeichen: NOL
Gemeindeschlüssel: 14 2 84 300
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 19
02906 Quitzdorf am See
Webpräsenz: www.quitzdorf-am-see.de
Bürgermeister: Günter Holtschke
Lage der Gemeinde Quitzdorf am See im Niederschlesischer Oberlausitzkreis

Quitzdorf am See (sorbisch: Kwetanecy) ist eine Gemeinde im Osten Sachsens, im Landkreis Niederschlesischer Oberlausitzkreis. Sie gehört zum Verwaltungsverband Diehsa.

Geografie und Verkehr

Die Gemeinde Quitzdorf liegt im nördlichen Teil des Landkreises. Sie liegt ca. 6 km westlich der Kreisstadt Niesky (Niska). Sie liegt mitten in der wald- und teichreichen Landschaft des Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Die Bundesstraße 156 verläuft westlich und die Bundesstraße 115 verläuft östlich der Gemeinde. Die Bundesautobahn 4 verläuft südlich der Gemeinde. Sie ist über den Anschluss Weißenberg (Wóspork) ca. (17 km) zu erreichen. Der Ort liegt direkt am Stausee Quitzdorf in dem der Schwarze Schöps (Corny Sepc) aufgestaut wird.

Geschichte

Der Ortsteil Kollm wird als dorffe zu Kollme im Jahr 1346 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name ist slawischen Ursprungs und dürfte Ort am Hügel bedeuten. Der Ortsteil Sproitz wird als Sprewicz im Jahr 1399 erstmals urkundlich erwähnt. Die Gemeinde Quitzdorf entstand am 01. März 1994 als sich die Orte Kollm, Sproitz sowie Steinölsa zur Gemeinde "Quitzdorf am See" zusammenschlossen. Die Gemeinde Petershain mit Ortsteil Horscha gehört seit dem 01. Oktober 1995 dazu. Der Name soll an den Ort Quitzdorf erinnern, welche im Zuge des Stauseebaues geflutet wurde. Der Stausee ist der größte See in Sachsen.

Ortsgliederung

Die Ortsteile sind Horscha (sorb. Hórsow), Kollm (Cholm), Petershain (Hóznica), Sproitz (Sprjojcy), Steinölsa (Kamjentna Wólsinka, übersetzt: kleiner Erlenort)

Sehenswürdigkeiten

  • die Landschaft des Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft
  • Stausee Quitzdorf
  • Kirche aus dem 14. Jahrhundert in Kollm
  • Pfarrhaus aus dem Jahr 1662 im Kollm
  • das "Alte Schloss" in Kollm von 1766 (zu Zeiten des Sozialismus gesprengt)
  • das "Neue Schloss" in Kollm von 1909/11 mit Parkanlage
  • Weinberg in Kollm
  • Sühnekreuz aus dem 15. Jahrhundert in Sproitz
  • Denkmal des Karl Freiherr von Wrangel
  • Getreidemühle von 1625 in Sproitz
  • Rittergut von 1578 in Petershain
  • neues Schloss in Petershain 1903 - 1905 im Jugendstil erbaut mit Schloßpark
  • Kirche in Petershain aus dem 13./14. Jahrhundert
  • das Pfarrhaus in Petershain von 1685
  • Hörschaer Park mit seiner frühromantischen Parkanlage
  • Kieselschiefertagebau am Pansberg in Horscha
  • alte Mühle in Horscha
  • Waldhof zu Steinölsa
  • alte Schloßmauer zu Steinölsa
  • Teufelsfels auf der Hohen Dubrau
  • Höhenzug Hohe Dubrau mit dem ältesten Gestein Deutschlands
  • Steinzeitliche Hünengräber zu Steinölsa

Söhne und Töchter der Stadt

  • Hans Abich, deutscher Filmproduzent



Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Quitzdorf in Sachsen - 26.5.2012