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Ratekau ist eine Gemeinde im Kreis Ostholstein, Bundesland Schleswig-Holstein (Deutschland), 10 km nördlich von Lübeck. In der Nähe liegende Orte sind im Süden Bad Schwartau, im Norden Timmendorfer Strand und Scharbeutz sowie im Westen Ahrensbök. Die Großgemeinde verfügt mit der A 1, der A 226 und der A 20 über exzellente Verkehrsanbindungen. FaktenRatekau hat rund 16.000 Einwohner. Die Gemeinde besteht aus Dörfern mit ländlichem Charakter, die zum Teil um den Hemmelsdorfer See herum in landschaftlich äußerst reizvoller Lage und kurzer Entfernung zur Lübecker Bucht liegen. Durch die Nähe zu Lübeck profitieren auch Gewerbegebiete und Neubausiedlungen. Die größten Orte der Gemeinde sind Sereetz, Ratekau und Pansdorf; außerdem gehören noch einige kleinere Dörfer dazu. PolitikWappenBlasonierung: „Über blauem Schildfuß, darin eine goldene Garbe, in Gold rechts eine grüne Eiche, an der unten ein silberner Stein lehnt, links eine eintürmige silberne Kirche mit roten Dächern; darüber zwei auswärts geneigte schwarze Ähren.”[1] Die Wappenfiguren stellen die Vizelin-Kirche, die Blüchereiche und den dazugehörigen Gedenkstein dar, welcher 1856 errichtet wurde und an die Kapitulation von Gebhard Leberecht von Blücher 1806 vor den napoleonischen Truppen erinnern soll. OrteOrte der Gemeinde Ratekau (geordnet nach Einwohnerzahl):
(Stand: Juni 2005) GeschichteRatekau lag früher im Siedlungsgebiet der Wenden, die Dörfer waren wie im Hannoverschen Wendland als Rundlinge angelegt. Im Ort Pansdorf gibt es Reste eines slawischen Burgwalls, den Blocksberg. Im Zuge der Missionierung entstand die ab 1156 erbaute Feldsteinkirche. Sie gehört zu den so genannten Vizelin-Kirchen, weitere finden sich in Bornhöved, Bosau und Süsel. Im Oktober 1806 kapitulierte die preußische Heeresgruppe unter Generalleutnant Fürst Blücher nach der Schlacht bei Lübeck vor den Truppen Napoleons in Ratekau und wurde danach aufgelöst. Relikte des Kalten Kriegs sind Sprengschächte beiderseits der Bundesautobahn A1 auf dem Standstreifen um die Ausfahrt Seeretz. QuellenTexte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
