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Rattiszell ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Stallwang. GeografieRattiszell liegt in der Region Donau-Wald im vorderen Bayerischen Wald. Der Hauptort Rattiszell liegt im Kinsachtal zwischen Pilgramsberg (618 m) und Gallnerberg (697 m). Im Gemeindegebiet gibt es die Orte Rattiszell, Haunkenzell, Euersdorf, Pilgramsberg, Eggerszell, Herrnfehlburg sowie zahlreiche kleinere Weiler und Einöden. Es existieren folgende Gemarkungen: Eggerszell, Haunkenzell, Herrnfehlburg, Pilgramsberg, Rattiszell. GeschichteRattiszell gehörte den Herren von Buchstätt. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, deren Sitz Rattiszell war. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.268, 1987 dann 1.314 und im Jahr 2000 1.394 Einwohner gezählt. Politik1. Bürgermeister war seit 1987 Josef Schneider (CSU). Josef Schneider ist am 03. März 2007 im Alter von 67 Jahren verstorben. Die Amtsgeschäfte der Gemeinde leitet bis zur Wahl eines neuen 1. Bürgermeisters der 2. Bürgermeister der Gemeinde Rattiszell, Karl Laußer (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 575.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 119.000 €. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 3, im produzierenden Gewerbe 351 und im Bereich Handel und Verkehr 27 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 68 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 453. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 89 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1157 ha, davon waren 573 ha Ackerfläche und 581 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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