Rauschenberg in Hessen


Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Marburg-Biedenkopf
Koordinaten: 50° 52′ N, 8° 55′ O
Höhe: 227 m ü. NN
Fläche: 67,33 km²
Einwohner: 4809
Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35282
Vorwahl: 06425
Kfz-Kennzeichen: MR
Gemeindeschlüssel: 06 5 34 017
Stadtgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schloßstr. 1
35282 Rauschenberg
Webpräsenz: www.rauschenberg.net
Bürgermeister: Manfred Barth (SPD)
Lage der Stadt Rauschenberg im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Rauschenberg ist eine Stadt im Norden des Kreises Marburg-Biedenkopf in Hessen.

Geografie

Geografische Lage

Rauschenberg liegt am Südostrand des Burgwalds, nordöstlich von Marburg und nördlich von Kirchhain. Einige Ortsteile der Gemeinde werden von der Wohra durchflossen.

Nachbargemeinden und -kreise

Rauschenberg grenzt im Norden an die Stadt Rosenthal (Landkreis Waldeck-Frankenberg) sowie die Gemeinden Wohratal (Landkreis Marburg-Biedenkopf) und Gilserberg (Schwalm-Eder-Kreis), im Osten an die Stadt Stadtallendorf, im Süden an die Stadt Kirchhain, im Südwesten an die Gemeinde Cölbe, sowie im Westen an die Stadt Wetter (alle im Landkreis Marburg-Biedenkopf).

Stadtgliederung

Rauschenberg besteht aus den Stadtteilen Albshausen, Bracht, Ernsthausen, Josbach, Rauschenberg, Schwabendorf und Wolfskaute.

Geschichte

Schon um das Jahr 1000 wurde im heutigen Gebiet von Rauschenberg eine Burg gebaut. Nach einem Brand um 1250 wurde fast die gesamte Siedlung zerstört. Kurz nach der Stadtgründung von Rauschenberg durch die Grafen von Ziegenhain wurden dem Ort 1266 die Stadtrechte verliehen. Als 1450 das Geschlecht „von Ziegenhain” erlosch, fielen Burg an Stadt an das Haus Hessen; in dieser Zeit wurde die Burg zum Jagdschloss erweitert.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Rauschenberg durch schwedische Truppen weitgehend zerstört und völlig geplündert. Nachdem zwei Jahre vor Kriegsende das Schloss auf Geheiß eines Kasseler Obristen gesprengt wurde, steht an dessen Stelle heute nur noch eine Ruine.

Politik

Gemeinderat

Ergebnis der Kommunalwahlen vom 26. März 2006:

Parteien und Wählergemeinschaften Anteil in % Sitze
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 32,9 8
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 36,4 8
GRÜNE BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 10,4 2
FBL Freie Bürgerliste 20,4 5
gesamt 100,1 23

Wappen

Das Wappen der Stadt Rauschenberg zeigt einen von schwarz und gold (gelb) geteilten Schild; darin oben einen sechsstrahligen silbernen Stern. Es entspricht dem Wappen der Grafen von Ziegenhain, den früheren Herren der Stadt. Das Hessische Ortswappenbuch von 1956 (Verlag C. A. Starke, Limburg) zeigt einen achtstrahligen Stern, als Abwandlung des Wappens der ehemaligen Stadtherren.

Städtepartnerschaften

Die Partnerstadt von Rauschenberg ist Westende in Belgien.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Von der Burg bzw. dem Schloss Rauschenberg ist nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg nur noch geringe Reste vorhanden. Die Ruinen auf dem Hügel oberhalb der Altstadt von Rauschenberg sind frei zugänglich.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

  • Rauschenberg ist über die Bundesstraße B3 Frankfurt/Kassel, und die Bundesstraße B62 an das Straßennetz angebunden.
  • Im ÖPNV besteht eine Busverbindung von und nach Kirchhain mehrmals täglich.

Persönlichkeiten

  • Johannes Spiecker



Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Rauschenberg in Hessen - 26.5.2012