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Die Bergbau und Töddengemeinde Recke liegt im Tecklenburger Land, einem Teil des Kreises Steinfurt in Nordrhein-Westfalen (Deutschland). GeografieGeografische LageDas Gemeindegebiet Recke liegt im nördlichen Teil des Kreises Steinfurt. Es erstreckt sich von den Ausläufern des Teutoburger Waldes im Osten bis in die münsterländische Parklandschaft im Westen, sowie vom Buchholzer Forst im Süden bis zum Landschafts- und Naturschutzgebiet des Recker Moores im Norden. Durchzogen wird das Gebiet vom Mittellandkanal. Im Westen der Gemeinde befindet sich das Naturschutzgebiet Heiliges Meer. OrtsgliederungDie Gemeinde Recke besteht aus den Ortsteilen:
NachbargemeindenRecke grenzt im Süden an die Stadt Ibbenbüren, im Westen an die Gemeinde Hopsten, im Osten an die Gemeinde Mettingen sowie im Norden an die niedersächsischen Orte Voltlage und Neuenkirchen innerhalb der Samtgemeinde Neuenkirchen im Landkreis Osnabrück. GeschichteRecke wurde 1189 erstmals in einer offiziellen, im Bistum Osnabrück aufbewahrten, Urkunde erwähnt. Die Entstehung des Ortes basiert auf der Gründung der Kirche und der vorher erfolgten Missionierung dieser Region, die von St. Denis, Paris, ausging. Seit 1951 ist Recke selbständige Gemeinde. Ehemals dem Kreis Tecklenburg angehörig, ist Recke seit 1975 dem neu gebildeten Kreis Steinfurt eingegliedert. PolitikGemeinderatDer Rat der Gemeinde Recke setzt sich nach der Kommunalwahl vom 26. September 2004 aus 28 Mitgliedern folgender Fraktionen zusammen:
BürgermeisterAmtierender Bürgermeister ist seit der Gemeindewahl 1999 Josef Plumpe (CDU). Erster stellvertretender Bürgermeister ist Otto Moorkamp (CDU). Zweiter stellvertretender Bürgermeister ist Peter Leistner (SPD). WappenDas Wappen zeigt im silbernen Schild sieben blaue Balken, darauf einen schwarzen, silbern verfugten Turm mit Satteldach. Der Turm zeigt drei rundbogige, silberne Fenster, darunter eine silberne, rechteckige Schießscharte und unten ein silbernes, spitzbogiges Tor. Die blauen Balken entsprechen dem Schild der Edelherren von Horstmar, die seit dem frühen Mittelalter in Recke Besitzungen hatten. Der alte Wehrturm der romanischen Kirche wurde als Wahrzeichen der Gemeinde dem Horstmarer Wappen beigefügt. StädtepartnerschaftenPartnergemeinde von Recke ist Ommen in den Niederlanden. Die Partnerschaft wird mit einem Partnerschaftstag gepflegt, der alle zwei Jahre im Wechsel einmal in Recke, dann wieder in Ommen gefeiert wird. Gegenseitige Besuche von Gruppen beider Kommunen finden aber das ganze Jahr über statt. Kultur und SehenswürdigkeitenMuseenIn der Alten Ruthemühle ist ein heimatkundliches Museum untergebracht, das verschiedene alte Handwerke zeigt. ParksRecke hat zwei Bürgerparks. Der eine liegt an der Hauptstraße und wurde etwa 1977 gebaut. Ein zweiter liegt nahe dem Dorfkern beim Altenwohnheim „Homeyers Anger”. JugendarbeitDie CAJ-Steinbeck bemüht sich um die Freizeitgestaltung der Jugendlichen. Es werden beispielsweise DVD Abende oder Kegelturniere veranstaltet. Ferner organisieren sie alljährlich ein großes Osterfeuer, drei Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche im Alter von 8-16 Jahren, sowie eine Altkleidersammlung für Bedürftige. Die Recker KJG ist ein auf Kinder- und Jugendarbeit spezialisierter Verein mit ca. 150 Mitgliedern im Alter von 9 bis 27 Jahren. Diese sind größtenteils in Gruppen aufgeteilt, in denen sie sich wöchentliche treffen und gemeinsam kochen, backen oder spielen. Weiterhin werden jährlich Ferienlager, Fahrten in die Eishalle oder in einen Freizeitpark und gesonderte Aktionen in der Zusammenarbeit mit der Kirche oder anderen Jugendverbänden angeboten. Die Evangelische Jugend Recke [1] ist eine lockere Gemeinschaft von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich, unter Leitung des jeweiligen hauptamtlichen Jugendreferenten der Region, um die Kinder- und Jugendarbeit in der Region Recke kümmern. Dazu zählen auch Veranstaltzungen wie beispielsweise je ein Kinder- und Jugendferienlager, das offene Jugendcafè im Adolf-Schlatter-Heim der Konficup. SportDer Turn- und Sportverein (TuS) Recke kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. Er wurde 1927 gegründet und zählt heute knapp 2500 Mitglieder. Aus der Jugendarbeit gingen einige namhafte Talente hervor, so stammen die Bundesliga Profis Simon Rolfes (Bayer Leverkusen) und Marc Heider (Werder Bremen) aus der Jugendabfußballteilung des TuS. Zweiter Sportverein ist Grün-Weiß Steinbeck [2], gegründet 1930. Er blickt auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück, so ist die Fußballmanschaft des GWS in der „ewigen Tabelle” der Kreisliga A die unangefochtene Nummer 1. Außerdem ist der Verein für seine exzellente Jugendabteilung bekannt. Paradebeispiel hierfür ist die Frauen-Fußball-Weltmeisterin Kerstin Garefrekes, die in Steinbeck aufgewachsen ist und beim GWS das Fußballspielen erlernt hat. Weiterhin besitzt der GWS eine große Leichtathletikabteilung, die alljährlich große Veranstaltungen wie den Steinbecker Osterlau oder den Steinbecker Triathlon, der mehrfach auch schon Austragungsort der deutschen Bundesliga war. KarnevalRecke ist eine Hochburg des Karnevals. Alljährlich gibt es zwei Karnevalsumzüge in der Gemeinde. Den Auftakt macht am Rosensonntag der Obersteinbecker Carnevalsverein (OCV) mit seinem Umzug in Obersteinbeck, der mittlerweile mehr als 10.000 Zuschauer anlockt. Karnevalistischer Höhepunkt des Jahres ist jedoch der seit 1985 von der Recker Karnevalsgesellschaft 1985 e. V. (RKG) veranstaltete Rosenmontagszug, bei dem bis zu 30.000 Zuschauer die Straßen säumen. Politischer AschermittwochSeit 2002 klingt die närrische Session in Recke mit einem Politischen Aschermittwoch der CDU aus - mittlerweile die bundesweit größte Veranstaltung dieser Art nach Passau. Als bisherige Hauptredner kamen Friedrich Merz (2002), Dr. Horst Seehofer (2003), Dr. Wolfgang Schäuble (2004), Dr. Jürgen Rüttgers (2005) und Oliver Wittke (2006) nach Recke. Weiterer regelmäßiger Redner ist Karl-Josef Laumann aus dem nahen Riesenbeck. Medien
Bildungseinrichtungen
PersönlichkeitenEhrenbürger
Söhne und Töchter der Stadt
Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen
Literatur
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