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Rehna ist eine Kleinstadt im Landkreis Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes, dem weitere 13 Gemeinden angehören. GeografieDie im Herzen des Landkreises gelegene Stadt Rehna ist von Lübeck, Schwerin und der Ostseeküste jeweils etwa 25 km entfernt. Sie liegt beidseitig des Flusses Radegast - die Altstadt mit dem ehemaligen Nonnenkloster am linken Ufer. Die Umgebung Rehnas ist recht hügelig, nahe dem nordöstlichen Ortsteil Othenstorf werden 83 m ü. NN erreicht. StadtgliederungZu Rehna gehören die Ortsteile
VerkehrsanbindungDirekt an der Bundesstraße 104 gelegen, mit Bahnanschluss in die Landeshauptstadt Schwerin und der 8 km entfernten Autobahn-Anschlussstelle Schönberg A 20 von Lübeck nach Rostock) verfügt Rehna über eine gute überregionale Verkehrsanbindung. Pläne, die Bahnlinie von Schwerin über Rehna hinaus bis nach Schönberg an der Bahnlinie Lübeck - Bad Kleinen zu verlängern, wurden noch bis in die 1940er Jahre verfolgt, aber - bis auf ein paar Brückenbauwerke - nie verwirklicht. SehenswürdigkeitenBenediktinerinnenkloster aus dem 13. Jahrhundert, heute Amtsverwaltung Geschichte des Klosters
In diesem Jahr wurde mit dem Bau des Kreuzganges zwischen Kirche und Kloster begonnen. Die eigentlichen Klostergebäude lagen in den hinter der Kirche befindlichen Gärten. Dank weiteren Landerwerbs, meist durch Schenkungen, wurde das Kloster weithin bekannt und erlangte einen gewissen Ruhm.
Deutsches Haus Das Deutsche Haus zählt mit zu den ältesten Häusern der Klosterstadt Rehna und ist zugleich eines der ungewöhnlichsten Fachwerkbauten in Norddeutschland. Auch wenn das Haus in der Gesamtdarstellung heute nur noch die ursprüngliche Größe erahnen lässt, so ist doch beim genauen Betrachten der Ursprung zu erkennen. Im Kern besteht dieser aus einem zweistöckigen Fachwerkbau aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Dendrochronologisch ist das Fälldatum der hier verwendeten Eichenbalken auf den "Winter 1569/70" datiert. Dieser Kernbau ist ab dem 17. Jahrhundert an allen vier Seiten durch Anbauten ergänzt worden. In Längsrichtung ist der Bau in acht Gebinde eingeteilt, von denen heute noch sieben original vorhanden sind. Der Gebindeabstand beträgt 1,80 m bis 2,00 m und deutet noch auf eine Dacheindeckung aus Stroh hin. Das ca. vier Meter hohe Erdgeschoss nimmt die große Diele im hinteren Bereich auf. Das Haus ist Herberge für den Martensmann. Dieser Brauch wird erstmals 1520 erwähnt. Es wird alljährlich auf Martini den Mecklenburger Fürsten eine Tonne (Fass) Wein gesandt, auf dass sich die Fürsten vertragen. Heute wird das Deutsche Haus als Vereinshaus der Stadt Rehna genutzt und beherbergt die Stadtbibliothek Rehna. Dadurch und alljährlich in Rahmen des "Tag des offenen Denkmals" auch durch Führungen ist es der Öffentlichkeit zugänglich. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
