
|
Reichertshofen ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm und bildet mit der Gemeinde Pörnbach die Verwaltungsgemeinschaft Reichertshofen. GeografieReichertshofen liegt in der Planungsregion Ingolstadt an der Paar. Ortsteile sind Agelsberg, Au am Aign, Dörfl, Gotteshofen, Hög, Langenbruck, Ronnweg, Starkertshofen, Sankt Kastl, Stöffel, Winden am Aign, Wolnhofen, Siedlung Feilenmoos und Walding. Es existieren folgende Gemarkungen: Feilenforst, Gotteshofen, Hög, Langenbruck, Reichertshofen, Winden am Aign. GeschichteReichertshofen wurde urkundlich erstmals um das Jahr 1100 erwähnt. Der Markt war seit 1505 Pflegamt und gehörte zum 1777 zu Bayern gekommenen wittelsbachischen Herzogtum Neuburg-Sulzbach. Reichertshofen besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige politische Gemeinde. 1971 schloss sich die Gemeinde Gotteshofen dem Markt an. 1972 erfolgte die Auflösung des bisherigen Landkreises Ingolstadt, der Markt Reichertshofen kam zum Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm. Ebenfalls 1972 erfolgte die Eingemeindung der östlichen Nachbargemeinden Hög, Langenbruck und Winden am Aign. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 4.497, 1987 dann 5.624 und im Jahr 2001 7.423 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Anton Westner (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 4996 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 1880 T€. Im Gemeinderat befinden sich zur Zeit die Parteien CSU, JWU, SPD, FWG und LUB. WappenDas Wappen zeigt "auf blauem Grund zwei silberne abgewendete Reiherhälse mit roten Schnäbeln." Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 766 und im Bereich Handel und Verkehr 412 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 2465. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 24 Betriebe, im Bauhauptgewerbe zehn Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 102 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1670 ha, davon waren 1237 ha Ackerfläche und 430 ha Dauergrünfläche. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
