Reichling in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Landsberg am Lech
Verwaltungsge-
meinschaft:
Reichling
Koordinaten: 47° 55′ N, 10° 56′ O
Höhe: 731 m ü. NN
Fläche: 23,27 km²
Einwohner: 1639
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86934
Vorwahl: 08194
Kfz-Kennzeichen: LL
Gemeindeschlüssel: 09 1 81 135
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Untergasse 3
86934 Reichling
Webpräsenz: www.vg-reichling.de
Bürgermeister: Manfred Mayr

Reichling ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Reichling.

Geografie

Reichling liegt in der Region München.

Es existieren folgende Gemarkungen: Ludenhausen, Reichling. Des weiteren gibt es folgende Ortschaften Reichlingsried und Gimmenhausen.

Geschichte

Bodenfunde belegen die römische Vergangenheit Reichlings: Von der benachbarten Siedlung Epfach (Abodiacum) aus verlief eine Römerstraße über eine Lechfurt durch das heutige Gemeindegebiet nach Osten. Nach dem Ende der römischen Herrschaft im 5. Jahrhundert gründeten alemannische Sippen um einen Richilo den Ort Reichling. Ludenhausen entstand im Zuge der ersten Ausbauphase im frühen Mittelalter.

Mit dem Beginn der wittelsbachischen Herrschaft am Lechrain im 13. Jahrhundert wurde Ludenhausen Teil des Landgerichts Landsberg. Reichling kam zum Pflegegericht Rauhenlechsberg, das abwechselnd zu den Landgerichten Landsberg, Schongau und Weilheim gehörte.

Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Reichling (im Bezirksamt/Landkreis Schongau) und Ludenhausen (im Bezirksamt/Landkreis Landsberg). Erst mit der Auflösung des Landkreises Schongau im Jahre 1978 kam Reichling zum Landkreis Landsberg am Lech. Gleichzeitig wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Ludenhausen nach Reichling eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.067, 1987 dann 1.272 und im Jahr 2005 1.668 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Manfred Mayr (Dorfgemeinschaft/Freie Wähler).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 604 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 120 T€.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Unter blauem Schildhaupt, darin schräg gekreuzt ein goldener Schlüssel und ein gestürztes goldenes Schwert, in Silber über einem grünen Dreiberg ein roter Einhornrumpf.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 51 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 509. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 4 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 78 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1399 ha, davon waren 1096 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 71 Kindern
  • Volksschulen: 1. und 2. Klasse in Ludenhauen

Ludenhausen

Ludenhausen ist der Unterort von Reichling und liegt ca. 3 km von Reichling entfernt. Es ist der höchstgelegene Ort im Landkreis Landsberg und besitzt ca. 600 Einwohner.

Jugendclub Ludenhausen

Der Jugendclub Ludenhausen e.V. (JCL) wurde in den frühen Sommermonaten 1965 von etwa sechs bis acht Ludenhausener Burschen gegründet und schloss die damals bestehenden Gruppen der Fußballer, der Eishockeyler und der Maibaum-Verantwortlichen zusammen.

Zurzeit sind es etwa 120-130 Mitglieder in diesem Verein. Der "Club" veranstaltet seit 2005 jedes Jahr ein Night Clubbing was sehr beliebt ist. Unter dem Jahr wird auch ein Maibaum aufgestellt und ein Faschingsspecktakel veranstaltet.




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Informationsportal über Reichling in Bayern - 25.5.2012