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Reinhardtsdorf-Schöna ist eine kreisangehörige Gemeinde in Sachsen. Sie liegt linkselbisch südöstlich von Bad Schandau. OrtsgliederungOrtsteile Reinhardtsdorf, Schöna, Kleingießhübel ReinhardtsdorfReinhardtsdorf ist ein bereits 1368 erwähntes Waldhufendorf, mit ehemals vorwiegend landwirtschaftlicher Prägung. Heute liegt der wirtschaftliche Schwerpunkt auf dem Fremdenverkehr. Südlich des Ortes liegt das Waldbad. Die spätgotische Kirche stammt aus den Jahr 1523, der Turm von 1685. Neben dem Gehöft Nr. 7 steht eine alte, geschützte Linde von ca. 1550. Im Haus Nr. 21, bzw. dessen Scheune befand sich während der Zeit des Nationalsozialismus eine illegale Druckerei, worauf ein Denkmal verweist. SchönaSchöna liegt auf 280 m südlich der Elbe nahe der Grenze zu Tschechien. Das alte Waldhufendorf, 1379 erstmalig erwähnt, besteht u.a. aus kleinen Häusleranwesen und alten Dreiseitenbauernhöfen. Am Ortsrand von Schöna ragt die Kaiserkrone empor, etwas weiter südlich der Zirkelstein. Der Hirschgrund führt zur Elbe hinab bis Hirschmühle, einem Ortsteil von Schmilka auf der anderen Elbseite und zerschneidet die Ebenheit von Schöna. Auf Grund des großen Wasserreichtums und des hohen Gefälles waren hier ursprünglich mehrere Mühlen in Betrieb. Die wenigen Anwesen in dem leicht dämmrigen und kühlen Engtal gehören zu Schöna. PolitikDie NPD konnte bei den Wahlen zum Landtag Sachsens 2004 mit 23,1 % hier ihr bestes Ergebnis erzielen. Zur Bundestagswahl 2005 war es mit 14,4 % immer noch ein überdurchschnittliches Ergebnis. Bei den Bürgermeisterwahlen 2006 war im Vorfeld befürchtet worden, dass ein NPD-Kandidat sehr gute Chancen hätte. Mittels eines Bürgerentscheids auf Initiative der NPD war am 12. März 2006 eine Gemeindefusion gestoppt worden, die die Neuwahl verhindert hätte. Bei reger Wahlbeteiligung votierten 93 Prozent der 1380 Einwohner von Reinhardtsdorf-Schöna für eine Selbständigkeit der Gemeinde. Bei den Wahlen am 23. April setzte sich jedoch mit Olaf Ehrlich ein unabhängiger Kandidat durch, der sich zuvor deutlich von der NPD distanziert hatte.[1] Die NPD selbst hatte für die Wahlen keinen Kandidaten nominiert, da sie eine Blockade des Ortes befürchtete.[2] QuellenTexte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
