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Reinhardtsgrimma ist eine verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinde im Weißeritzkreis im Freistaat Sachsen. Sie Besteht aus der Ortschaft Reinhardtsgrimma mit ihren Ortsteilen. Geographie und VerkehrDie Gemeinde befindet sich etwa 20 km südlich der Landeshauptstadt Dresden und ca. 6 km östlich der Kreisstadt Dippoldiswalde. Sie liegt am Nordhang des Osterzgebirges zwischen den für die Region markanten Flüssen Rote Weißeritz und Müglitz zu beiden Seiten des Lockwitzbaches. Dieser wird im Gemeindegebiet im Hochwasserrückhaltebecken Reinhardtsgrimma bei extremer Hochwasserlage aufgestaut. Das Gemeindegebiet wird nördlich durch die Wendisch-Carsdorfer Verwerfung abgegrenzt, auf der auch der Wilisch liegt. Die B 170 verläuft westlich des Gemeindegebietes und ist gut erreichbar. Außerdem wird das Gemeindegebiet östlich durch die Müglitztalbahn tangiert. Ortsteile
NachbargemeindenDippoldiswalde, Kreischa, Glashütte und Schmiedeberg Sehenswürdigkeiten
Bildung und KulturBildungIn Reinhardtsgrimma befindet sich eine Grundschule und die Staatliche Weiterbildungsstätte für Landwirtschaft. Die Landwirtschaftsschule ist im Schloss untergebracht. Außerdem befindet sich im Oberdorf die Förderschule für geistig behinderte Kinder. In den Ortsteilen Reinhardtsgrimma und Cunnersdorf befinden sich außerdem Kindergärten. KulturEs finden regelmäßig Konzerte in der Kirche und im Schloss statt. Die Bandbreite reicht von Orgelkonzerten auf der Silbermannorgel bis hin zu Open-Air-Konzerten im Schlosspark. Vorwiegend handelt es sich um Konzerte des klassischen oder barocken Stils. Einen aktuellen Veranstaltungskalender finden sie auf der Homepage der Gemeinde. In der Kirche zu Reinhardtsgrimma finden regelmäßig Gottesdienste und Andachten statt. Reinhardtsgrimmas Sportverein, der TSV 1896 (Turn- & SportVerein), bietet verschiedene Sportangebote und einen eigenen Fußballverein. Regelmäßig finden auf dem Sportplatz Turniere statt und die Tunrhalle wird von verschiedenen Sportgruppen genutzt. Im Ortsteil Cunnersdorf befindet sich eine Kegelbahn und im Ortsteil Hausdorf ein anmietbarer Festsaal. Im Mai 2006 fand eine Festwoche aus Anlass der 800-Jahrfeier des Ortes statt. Es gab vielfältige kulturelle Angebote. Den Abschluss bildete ein ungefähr 2-stündiger Festumzug mit über 40 einzelnen Bildern. GeschichteReinhardtsgrimma wurde 1206 erstmals urkundlich erwähnt, im Jahr 1350 Hermsdorf. Die Ortsteile Oberfrauendorf und Cunnersdorf werden im Jahr 1404 erstmals urkundlich erwähnt. Die Gegend wurde in der Vergangenheit u. a. durch den Bergbau geprägt. Bis ins späte Mittelalter war Reinhardtsgrimma in ein Ober- und ein Unterdorf gegliedert. Das Oberdorf unterstand der Verwaltung des Oberhofs (heutige Förderschule) und das Unterdorf der Verwaltung durch den Schlossherren. Im Jahr 1769 wurde das barocke Schloss in seiner heutigen Form errichtet, zuvor stand an gleicher Stelle ein Wasserburg. Ursprünglich war eine Verlängerung der ehemaligen Straßenbahn von Kreischa bis nach Reinhardtsgrimma geplant, welche allerdings auf Betreiben des Reinhardtsgrimmaschen Schlossherren nicht durchgeführt wurde, da dieser die Abwanderung seiner billigen Arbeiter befürchtete. Partnergemeinde
Siehe auch
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