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Reiskirchen ist eine Großgemeinde im Landkreis Gießen in Hessen, Deutschland. GeografieNachbargemeindenReiskirchen grenzt im Norden an die Gemeinde Rabenau, im Osten an die Stadt Grünberg, im Südosten an die Stadt Laubach, im Süden an die Stadt Lich, sowie im Westen an die Gemeinden Fernwald und Buseck. Gemeindegliederung
Reiskirchen wurde 975 gegründet. Die Gemeinde Reiskirchen zählt rund 10.800 Einwohner. Noch bis Anfang des vergangenen Jahrhunderts dominierte die Landwirtschaft in den Dörfern. Immer bessere Verkehrsverbindungen, besonders der Bau der Autobahnanschlüsse 1938, förderten die industrielle Entwicklung, so dass die Gemeinde heute eine Vielzahl von Firmen und kleineren Betriebsstätten sowie eine gut ausgestattete Infrastruktur aufzuweisen hat. 1963 erhielt Reiskirchen die erste Mittelpunktschule des Landkreises Gießen und 1971 konnte das Bürgerhaus seiner Bestimmung übergeben werden. Über die Grenzen des Landkreis Gießen ist Reiskirchen vor allem wegen seines Spielmannszug und seines Kegelsportvereins bekannt. Bekannt ist der Ortsteil Saasen auch wegen der in ihm beheimateten Projektwerkstatt[1], in der der Umweltaktivist Jörg Bergstedt seine Wirkungstätte hat. In Reiskirchen-Saasen existiert auch immer noch ein Relikt aus den 50er Jahren: Eine Gefriergemeinschaft, gegründet, als die Anschaffung von Tiefkühltruhen für Privathaushalte noch zu teuer war. Reiskirchen ist verkehrsgünstig an den Autobahnen A 5 und A 480 ("Reiskirchener Dreieck"), der Bundesstraße B 49 und der Bahnstrecke Gießen-Fulda gelegen. Literatur
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