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Reitwein ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland und ist Teil des Amtes Lebus. GeografieGeografische LageDer Ort Reitwein liegt am nördlichen Ende des Reitweiner Sporns, auch Reitweiner Nase genannt. Es handelt sich dabei um eine langgezogene Hügelkette, die steil zum Oderbruch abfällt. Entstanden ist sie als Prallhang der Uroder. Der Boden ist lehmig und das Gebiet ist von kleinen Tälern durchzogen. Dadurch gibt es kleinräumig sehr unterschiedliche Vegetation: vom schattigen Laubmischwald, mit vielen Frühjahrsblühern (Schneeglöckchen, Windröschen, Lungenkraut, Maiglöckchen, Schattenblume usw.) bis zu Trockenrasen mit den für das Gebiet berühmten Adonisröschen. Einige Wanderwege durchziehen den Reitweiner Sporn, besonders die "Frankfurter Straße", eine alte Handelsstraße. Ein Teil dieser alten Handelsstraße ist ein Hohlweg. GemeindegliederungFür die Gemeinde Reitwein sind keine Ortsteile ausgewiesen. PolitikGemeinderatDer Rat der Gemeinde besteht aus 8 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003) Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerkeDie ev. Kirche, ein neugotischer Backsteinbau, erbaut zwischen 1855 und 1858 nach einem Entwurf des Berliner Architekten Friedrich August Stüler, einem Schüler Schinkels. Sie wurde 1945 bis auf die Umfassungsmauern zerstört. 1998-2001 wurde zunächst der Kirchturm wiederhergestellt. Regelmäßige VeranstaltungenReitweiner Heiratsmarkt, immer am Wochenende nach Pfingsten SonstigesSlawische Burgwallanlage aus dem 7. Jahrhundert Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
