Renchen in Baden-Württemberg


Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Ortenaukreis
Koordinaten: 48° 35′ N, 8° 1′ O
Höhe: 150 m ü. NN
Fläche: 32,08 km²
Einwohner: 7329
Bevölkerungsdichte: 228 Einwohner je km²
Postleitzahl: 77871
Vorwahl: 07843
Kfz-Kennzeichen: OG
Gemeindeschlüssel: 08 3 17 110
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 57
77871 Renchen
Webpräsenz: www.stadt-renchen.de
Bürgermeister: Bernd Siefermann

Renchen ist eine kleine Stadt in Baden-Württemberg und gehört zum Ortenaukreis.

Geografie

Geografische Lage

Renchen liegt in den Vorbergen des nördlichen Schwarzwalds am Ausgang des Renchtals in die Oberrheinische Tiefebene.

Nachbargemeinden

Die Stadt grenzt im Norden an die Stadt Achern, im Osten an Oberkirch, im Süden an die Stadt Appenweier, und im äußersten Nordwesten an die Stadt Rheinau.

Stadtgliederung

Neben der Kernstadt gehören noch die Stadtteile Erlach (ca. 900 Einwohner) und Ulm (ca. 1500 Einwohner) zu Renchen. Erlach gewann im Jahr 2006 bei dem Wettberweb "Unser Dorf soll schöner werden" eine Silbermedaille und einen Sonderpreis. Ulm hat eine eigene Brauerei.

Geschichte

Renchen wurde erstmals urkundlich im Jahre 1115 erwähnt. 1326 wurden Renchen die Stadtrechte verliehen. Durch die Zerstörungen des dreißigjährigen Kriegs war der Ort jedoch zur Bedeutungslosigkeit herabgesunken und verlor die Stadtrechte. 1838 wurden Renchen durch den Großherzog von Baden wieder zur Stadt erklärt, verlor das Recht sich Stadt zu nennen aber durch die neue deutsche Gemeindeordnung 1935 ein zweites Mal. Im Jahr 1950 wurden Renchen wegen seiner historischen Vergangenheit die Stadtrechte zum dritten Mal verliehen.

Politik

Gemeinderat

  • CDU 8 Sitze
  • SPD 4 Sitze
  • Freie Wähler 8 Sitze

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Das Stadtteil Erlach hat wieder einmal im Jahr 2006 bei einem Wettbewerb mitgemacht "Unser Dorf soll schöner werden" Hier hat Erlach bei der Landesentscheidung die Silbermedallie gewonnen.
  • Im Ortskern von Renchen findet sich eine Kirche von Friedrich Weinbrenner, erbaut 1817. Sie ist die schmuckloseste seiner Kirchenbauten, dafür aber von besonders monumentaler Wirkung. Der Kirchturm, den Haupteingang freigebend, durchschneidet wuchtig die Vorderseite des Langhauses. Reizvoll gibt das Gotteshaus seine kraftvolle Ausstrahlung in die Hauptachse der Stadt.

Regelmäßige Veranstaltungen

Erlach hat „Bei unser Dorf soll schöner werden” eine Silbermedallie gewonnen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Renchen liegt im Gebiet des Tarifverbundes Ortenau. Der Haltepunkt Renchen liegt an der Rheintalbahn Karlsruhe–Basel. Dort halten stündlich Regionalzüge der DB Regio AG auf der Linie Karlsruhe–Konstanz.

Durch Renchen verläuft die Bundesstraße 3. Über sie erreicht man die nächsten Anschlussstellen der Bundesautobahn 5, Achern und Appenweier.

Medien

Die lokale Tageszeitung in Renchen ist die Acher-Rench-Zeitung, die zur Reiff-Gruppe (Offenburg) gehört. In Renchen erscheint zudem die Stattzeitung für Südbaden, eine in der alternativen Szene Süd- und Mittelbadens gelesene Zeitschrift.

Persönlichkeiten

Renchen nennt sich gerne die Grimmelshausenstadt, denn Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, der Dichter des Abenteuerlichen Simplicissimus war von 1667 bis zu seinem Tode 1676 bischöflich straßburgischer Schultheiß von Renchen.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Amand Goegg (* 7. April 1820 in Renchen, † 1897) Badischer Freiheitskämpfer, Ehrenbürger der Stadt Genf. Verheiratet mit der Frauenrechtlerin Marie Goegg-Pouchoulin

Sonstiges

Der Stadtteil Ulm ist bekannt für sein "Ulmer Bier", als Spezialität das nur in Vollmondnächten gebraute "Vollmondbier". Und Erlach ist bekannt wegen des "Unser Dorf soll schöner Werden Preises".




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Informationsportal über Renchen in Baden-Württemberg - 25.5.2012