Rheinsberg in Brandenburg


Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Koordinaten: 53° 6′ N, 12° 54′ O
Höhe: 61 m ü. NN
Fläche: 324,82 km²
Einwohner: 9066
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16831
Vorwahl: 033931
Kfz-Kennzeichen: OPR
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 353
Stadtgliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Seestraße 21
16831 Rheinsberg
Webpräsenz: www.rheinsberg.de
Bürgermeister: Manfred Richter (SPD)

Rheinsberg ist eine Stadt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg (seit 1991)

  • Fangasso, Mali (seit 1994)
  • Huber Heights, USA (seit 1995)
  • Mariefred, Schweden (seit 1994)
  • Toftlund, Dänemark (seit 1995)
  • Kultur und Sehenswürdigkeiten

    Rheinsberg hat eine lange kulturelle Tradition. Sie geht schon auf den damaligen Kronprinzen Friedrich zurück, der um sich bildende Künstler und Musiker versammelte. Seit 1948 gibt es – mit einigen Jahren Unterbrechung – die "Rheinsberger Musiktage", die jährlich zu Pfingsten veranstaltet werden.

    Die "Kammeroper Schloss Rheinsberg" ist ein vom Komponisten Siegfried Matthus initiiertes und geleitetes internationales Opernfestival, in dem jungen aufstrebenden Künstlern im Ergebnis eines Vorsingewettbewerbes die Möglichkeit eingeräumt wird, unter Anleitung bedeutender Mentoren Opernpartien einzustudieren und diese auch aufzuführen. Dieses Festival findet seit 1991 jährlich in den Monaten Juli/August statt. Open-Air Aufführungsorte sind das Heckentheater im Schlosspark und der Schlosshof.

    Die Musikakademie Rheinsberg wurde 1991 auf Initiative des Komponisten Prof. Siegfried Matthus als Projekt des Kunst- und Kulturvereins Rheinsberg gegründet und besteht weiter als GmbH Landes- und Bundesakademie. Sie ist als Arbeits-, Fortbildungs- und Begegnungsstätte für professionelle und Laienmusiker gemäß dem Brandenburgischen Weiterbildungsgesetz anerkannt, Mitglied im Arbeitskreis Musikalischer Bildungsstätten Deutschlands und ist förderungsfähig als Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 SGB VIII.

    Das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum dokumentiert das literarische Schaffen des Schriftstellers Kurt Tucholsky. Das Archiv wird durch ständig wechselnde Ausstellungen, Vorträge und Lesungen ergänzt. Das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum wurde in das »Blaubuch« der Bundesregierung als ein "Kultureller Gedächtnisort" mit besonderer nationaler Bedeutung aufgenommen.

    Der 1990 gegründete Kunst- und Kulturverein Rheinsberg e.V. (KuK) will die barocke Residenzstadt und die Schlossanlage einschließlich Schlosstheater, Kavaliershaus und Schlosspark als Kulturdenkmal von historischem Rang erhalten und als künstlerisch-kulturelles Zentrum in der Mark Brandenburg weiterentwickeln. Der Verein fördert die Kammeroper Schloss Rheinsberg und die Musikakademie Rheinsberg, ist in beiden GmbH Gesellschafter und arbeitet in diesen Gremien mit. Weitere Arbeitsziele sind die Förderung des Schlossmuseums und des Parks, des Kurt-Tucholsky-Literaturmuseums und der Galerie für Bildende Kunst, der Bibliothek sowie der Langen Nacht der Künste und die Durchführung des "Fridericianischen Symposions". Das "Fridericianische Symposion" wurde von Prof. Dr. Jürgen Ziechmann 1991 gegründet und findet jährlich am 2. Wochenende im Mai statt.

    Museen

    • Schloss Rheinsberg: 1734-1739 umgebaut von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, von 1736-1740 Wohnsitz von Kronprinz Friedrich (dem späteren König Friedrich II. von Preußen), sowie dessen Bruder Heinrich Prinz von Preußen (1726-1802). In der DDR Diabetiker-Klinik, jetzt Museum und Kurt Tucholsky-Literaturmuseum.

    Im ehemaligen Kavalierhaus ist seit 1991 die Bundes- und Landesmusikakademie untergebracht, welche das Schlosstheater betreibt.

    Bauwerke

    • Schloss Rheinsberg.
    • Evangelische Sankt Laurentiuskirche aus dem 13. Jhd. mit Renaissance-Ausstattung.
    • Alfred Wegener-Gedenkstätte (Polarforschung) in Zechlinerhütte, 5 km nördlich von Rheinsberg.
    • Postmeilensäule aus dem 18. Jhd.
    • Wartturm aus dem 18. Jhd.; erbaut zur Zeit Prinz Heinrichs

    Stadtschreiber von Rheinsberg

    Die Stadt vergibt ein fünfmonatiges Stipendium in Höhe von 6.000 Euro, verbunden mit einer Unterkunft in der Rheinsberger Stadtschreiberwohnung.

    Preisträger bisher waren: Giwi Margwelaschwili, Barbara Köhler (1995); Bert Papenfuß, Wolfgang Hilbig (1996); Judith Kuckart, Rajvinder Singh (1997); Peter Brasch, Inka Bach, (1998); Annett Gröschner, Stefan Tontic (1999); Thilo Köhler, Thomas Hartwig (2000); Katja Lange-Müller, Jürgen Israel (2001); Michael Wildenhain, Christina Mansfeld (2002); Eberhard Häfner, Gerhard Falkner (2003); Martin Hoffmann, Brigitte Struzyk (2004); Thorsten Becker, Uwe Kolbe (2005), Dr. Tom Wolf (2006);

    Wirtschaft und Infrastruktur

    Ansässige Unternehmen

    • Rheinsberger Keramik, seit 1762 ununterbrochen in Betrieb
    • Tourismus: Naherholungsgebiet im Einzugsbereich von Berlin
    • Energiewerke Nord betreibt seit 1995 den Abriss des Kernkraftwerk Rheinsberg

    Siehe auch: Radrouten in Brandenburg,




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    Informationsportal über Rheinsberg in Brandenburg - 25.5.2012