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Riegel am Kaiserstuhl ist eine Gemeinde im Landkreis Emmendingen in Baden-Württemberg. GeografieGeografische LageRiegel liegt am Zusammenfluss von Elz, Glotter und Dreisam am nördlichen Kaiserstuhl. GeschichteDas Gebiet der heutigen Gemeinde Riegel hat eine ca. 7000 jährige Siedlungsgeschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Auch keltische und vor allem römische Besiedlung sind archäologisch nachgewiesen. Vom 1. bis 3. Jh. n. Chr. war die römische Siedlung Rigola das Verwaltungszentrum für den heutigen Breisgau. Riegel wird 762 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 969 gehört es dem Kloster Einsiedeln. Über Johann Malterer kommt der Ort 1368 an die Habsburger, bei denen es viereinhalb Jahrhunderte verbleibt. Aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses gehört Riegel seit 1806 zu Baden, mit dem es 1952 in Baden-Württemberg aufgeht. PolitikGemeinderatDie Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
StädtepartnerschaftenSeit 1995 besteht eine Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Champhol in der Umgebung von Chartres im Département Eure-et-Loir in Frankreich. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrRiegel ist über die Bundesautobahn A 5 (Alsfeld - Weil am Rhein) an das überregionale Straßennetz angebunden. Die Rheintallinie (Mannheim - Basel) der Deutschen Bahn und die Kaiserstuhlbahn (Gottenheim - Breisach am Rhein) der Südwestdeutschen Verkehrs AG sorgen für den Bahnanschluss. Ansässige UnternehmenDie 1834 gegründete Riegeler Brauerei gehört seit dem Jahr 2000 zur Fürstlich Fürstenbergischen Brauerei Donaueschingen. Brauereistandort und Marke blieben jedoch erhalten. Im Oktober 2004 wurde die Fürstenbergbrauerei von der Brau Holding International AG (Heineken, Schörghuber) übernommen. Die Brauerei wurde zwischenzeitlich komplett stillgelegt. Das Bier mit dem Namen „Riegeler Bier” wird nun im Hause „Fürstenberg Brauerei in Donaueschingen” gebraut. BildungRiegel verfügt mit der Michaelschule über eine Grund- und Hauptschule. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
