
|
Rietheim-Weilheim ist eine Gemeinde im Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg, Deutschland. GeografieGeografische LageRietheim-Weilheim liegt am Rande des Heuberg auf der südwestlichen Schwäbischen Alb. Der weitaus überwiegende Teil der Gemeinde befindet sich im Tal des Faulenbachs. NachbargemeindenIm Norden befinden sich die Städte Spaichingen und Balgheim, im Osten Dürbheim, im Süden Wurmlingen (bei Tuttlingen) sowie im Westen Seitingen-Oberflacht und Hausen ob Verena. GemeindegliederungRietheim-Weilheim besteht im Wesentlichen aus drei Ortsteilen: Rietheim, Weilheim und Rußberg. Die drei Ortsteile bilden annährend ein gleichschenkliges Dreieck. Rietheim ist von Weilheim etwa einen Kilometer entfernt, Rußberg ist etwa 1,5km Luftlinie von Rietheim und etwa 2km Luftlinie von Weilheim entfernt. Die tatsächliche entfernung zu Rußberg ist jedoch um einiges größer, da der Höhenunterschied von etwa 300 Höhenmetern mit Serpentinen überbrückt wird. Geschichte
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrRietheim-Weilheim liegt an der Gäubahn von Singen (Hohentwiel) nach Stuttgart und besitzt seit der Einführung des Ringzugs 2003 wieder Bahnanschluss. Es existiert je ein Bahn-Haltepunkt in Rietheim und Weilheim. Der Ringzug verbindet die beiden Teilorte untereinander und werktags im Stunden-Takt mit Tuttlingen, Immendingen und Leipferdingen sowie mit dem ICE-Knoten Rottweil, an dem Ringzug-Reisende aus Rietheim-Weilheim zweistündlich ICE-Anschluss nach Stuttgart haben. Rietheim-Weilheim ist in den Verkehrsverbund TUTicket eingegliedert. UnternehmenDie Gemeinde Rietheim-Weilheim ist ein bedeutender Industriestandort in der Region mit weit über 2000 Arbeits- und Ausbildungsplätzen; 1700 Einpendler sowie 600 Auspendler. Bekannt ist Rietheim-Weilheim vor allem durch die Firma Marquardt GmbH, die als Hersteller für Schalt- und Automobilsysteme eine der größten Arbeitgeber in der Region ist. Die Firma beschäftigt weltweit 2800 Mitarbeiter, etwa 1900 davon in Rietheim-Weilheim.
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
