Rimbach in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Cham
Koordinaten: 49° 14′ N, 12° 53′ O
Höhe: 488 m ü. NN
Fläche: 24,69 km²
Einwohner: 2056
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93485 (alt: 8491)
Vorwahlen: 0 99 41
Kfz-Kennzeichen: CHA
Gemeindeschlüssel: 09 3 72 151
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hohenbogenstraße 10
93485 Rimbach
Webpräsenz: www.gemeinde-rimbach.de
Bürgermeister: Theo Amberger (CSU)

Rimbach ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Cham.

Geschichte

Die Burg Lichteneck war ursprünglich der Mittelpunkt einer Hofmark, zu der große Teile des heutigen Gemeindegebiets gehörten. Die Pelkofen ließen unterhalb des Burgstalls ein neues Schlössl und 1719 die örtliche Pfarrkirche erbauen. Im Jahr 1808 wurde Rimbach zum ersten Mal Gemeinde. Mit einem am 28. Mai 1852 verabschiedeten Gesetz erhielt sie erstmals auch den Status einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft und konnte als Gemeinde im heutigen Sinne bezeichnet werden. Der Bereich, über den sich Rimbach erstreckte, änderte sich nicht mehr bis zum Jahr 1972, als die Gemeinde Thenried durch freiwillige Eingliederung in die Gemeinde integriert wurde. Während des zweiten Weltkriegs spielte Rimbach kaum eine Rolle. Es gibt nur einen Vorfall, den man als Kampfhandlung bezeichnen könnte, nämlich als 1945 zwei Angehörige der Waffen-SS gegen die einrückenden US-Soldaten Widerstand leisteten und von diesen erschossen wurden. Während des Kalten Krieges diente der "Hausberg" Rimbachs, der Hohe Bogen, ab 1957 als Standort für einen NATO - Horchposten. Neben Angehörigen der Bundeswehr waren dort bis 1993 US-amerikanische und bis 1994 französische Einheiten stationiert. Der bundesdeutsche Teil der Anlage wurde im Jahr 2004 endgültig stillgelegt. Die beiden Fernmeldetürme stehen jedoch immer noch auf einem Gipfel des Hohen Bogens, dem Eckstein. Wie es mit ihnen weitergeht, steht noch nicht fest.

Gemeindegliederung

Der Ortsteil Thenried war von 1852 bis 1972 selbstständige Gemeinde und gliederte sich bei der Gebietsreform freiwillig in die Nachbargemeinde ein. Heute ist es das beliebteste und meistfrequentierteste Neubaugebiet der Gemeinde Rimbach.

  • Aichet
  • Aignhof
  • Albersbach
  • Ammersreit
  • Auberg
  • Dietring
  • Döding
  • Dönning
  • Grafenried
  • Heißprechting
  • Hinterholzen
  • Kettersdorf
  • Kimperting
  • Kreiswald
  • Lauten-Weschnitz
  • Lichteneck
  • Lützel-Rimbach
  • Madersdorf
  • Mitlechtern
  • Mitterrohrbach
  • Münschbach
  • Oberellbach
  • Offersdorf
  • Ortholbing
  • Perlesried
  • Rattenbach
  • Sallach
  • Schafhof
  • Thenried
  • Unter Mengelbach
  • Unterellbach
  • Unterrohrbach
  • Vogging
  • Volksdorf
  • Wöhrmühle
  • Zettisch
  • Zotzenbach

Politik

Derzeitiger Bürgermeister: Theo Amberger (CSU) seit 1990
In Rimbach gibt es drei politische Gruppierungen: Einen CSU- und einen SPD-Ortsverband; außerdem existiert ein Verband der Jungen Union.

Literatur

  • Zum Ortsteil Lichteneck und zu Rimbach → Harald Stark: Die Familie Notthafft - auf Spurensuche im Egerland, in Bayern und Schwaben,Weißenstadt 2006, ISBN 3-926621-46-X



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Informationsportal über Rimbach in Bayern - 25.5.2012