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Ringelai ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau. Der staatlich anerkannte Erholungsort wird wegen seiner klimatisch guten Gegebenheiten auch "Meran des bayerischen Waldes" genannt. GeografieDie Gemeinde liegt in der Region Donau-Wald im Bayerischen Wald. Es existieren die Gemarkungen Ringelai, Wasching und Eckertsreut. GeschichteAls "Ringelaib" wurde das Dorf 1312 zum ersten Male genannt, zugehörend dem Kloster Niedernburg (Passau). Der merkwürdige Ortsname ist schwer zu deuten, wahrscheinlich bezeichnet er den "Verleib" (althochdeutsch: laiba), den Aufenthaltsort, die Ansiedlung eines Ringolo. Der Ort im Hochstift Passau wurde 1803 mit dem größten Teil des Hochstiftsgebietes zugunsten des Erzherzogs Ferdinand von Toskana säkularisiert und fiel erst 1805 an Bayern. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.641, 1987 dann 1.813 und im Jahr 2000 2.117 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Ludwig Lankl (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 720.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 212.000 €. WappenDie Wappenbeschreibung lautet: In Blau über silbernem Dreiberg, darin ein dreiblätteriges grünes Kleeblatt, ein goldener Grenzstein, dem ein silberner Wellenbalken unterlegt ist. Kultur und Sehenswürdigkeiten
Wirtschaft und InfrastrukturIn der Nähe von Ringelai, in der Buchberger Leite, befindet sich das Carbidwerk Freyung. Wirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 181 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 103 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 686. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 1 Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 53 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 731 ha, davon waren 109 ha Ackerfläche und 620 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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