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Rodenberg ist eine Stadt im Osten des Landkreises Schaumburg in Niedersachsen und gehört zur Samtgemeinde Rodenberg, deren Verwaltungssitz sie ist. GeografieGeografische LageDie Stadt liegt im nördlichen Teil des Deister-Sünteltals zwischen Deister, Süntel und Bückeberg. Die B442 im Osten und die B65 im Norden begrenzen das Stadtgebiet. Die Rodenberger Aue und die Steinaue durchfließen das Stadtgebiet. Im Westen des Stadtgebietes erhebt sich der Namen stiftende "Rodenberg". StadtgliederungZu Rodenberg gehört die vormals selbständige Gemeinde Algesdorf, die 1974 eingemeindet wurde. Bereits 1834 wurde das benachbarte Kirchdorf Grove mit Rodenberg vereinigt. GeschichteDie Rodenberger Gegend war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, u.a. von den Kelten und Sachsen. Davon zeugen auch einige Hügelgräber in der Umgebung. Der Name Rodenberg bezieht sich auf einen Hügel im Westen der Stadt, der Name ist jedoch kein Hinweis auf die Rodung, sondern auf die Farbe des Berges - "roter Berg". Die erste urkundliche Erwähnung (als "Castrum Rodenbergum") stammt aus dem Jahr 930, in dem die Vorgänger der Schaumburger Grafen hier eine Burg oder einen Wehrturm errichteten. Genaueres ist leider nicht bekannt. Die Wasserburg wurde wohl von Graf Adolf IV. von Schaumburg zwischen 1228 und 1240 angelegt, die "Vorgänger-Burg" von 930 befand sich angeblich auf dem sg. "alten Rodenberg" im Westen des Ortes. Die Rodenberg zugeordnete Heisterburg im Deister stammt aus dem 10./11. Jh. Die heutige Schreibweise "Rodenberg" wird im Jahre 1632 zum ersten Mal verwendet. Vorher wandelte sich der Ortsname des öfteren im Laufe der Zeit: 1317 „in castro Rodenberghe” (WUB IX, 1643, vgl. 1644); 1320 „in Rodenberghe” (UB KLoster Rinteln, 91); 1376-1379 „to dem Redenberghen” (Wippermann, 403); 1441 „nostri castri Rodenberge” (Wippermann, 432); 1471 „dat Slot Rodenbergh” (Wippermann, 452c); 1518 „Rotenberg” (Wippermann, 488); 1561 „dath fleck Rodenberghe” (StABü L 1 Nr. 9717); 1586 „Rodenbergk” (UB Obernkirchen, 563). Quelle: Historische Arbeitsgemeinschaft für Schaumburg. 1250 wurde Rodenberg zum "Freien Wickbold" (befestigte u. bevorrechtigte Siedlung) erhoben und 1615 bekam es die Stadtrechte durch den Grafen Ernst zu Holstein und Schaumburg verliehen. 1647 fiel Rodenberg -da das Geschlecht der Schaumburger Grafen mit dem Tod von Graf Otto V. am 15. November 1640 ausgestorben war- an die Landgrafschaft Hessen-Kassel. Dieses wurde dann 1648 im sg. "Westfälischen Frieden" niedergeschrieben und festgelegt. Die 1718 entdeckte Heilquelle war weithin bekannt. Saline und Gesundbrunnen in Rodenberg wurden großzügig gefördert, ehe der Landgraf Wilhelm IX. 1787 in Nenndorf bei den Schwefelquellen ein Badehaus errichtete. 1834 wurde der nördliche Nachbarort Grove mit Rodenberg vereinigt. Am 5. November 1859 brannte ein Großteil der Stadt (Nördlich der Echternstrasse) nieder. Ein Teil der Burganlage blieb aber (wenn auch ausgebrannt) erhalten. In den Folgejahren wurden die noch erhaltenen Mauern der Burganlage als "Steinbruch" für den Ratskeller, das Amtsgericht, die Verlegung der Domäne, für Arbeiten an der Saline und für Arbeiten in Bad Nenndorf genutzt. Als die Abbrucharbeiten gestoppt wurden, war nur noch das Ständehaus vorhanden. Mit dem Anfall Hessens an Preußen wurde im Jahre 1866 auch der "Kreis Rinteln" (so benannt 1866-1904) preußisch. Er wurde der Provinz Hessen-Nassau unterstellt, bis er im Zuge der Verwaltungsreform von 1932 der (ebenfalls seit 1866 preußischen) Provinz Hannover einverleibt wurde. Die kirchliche Verwaltung folgte dem nach, so dass dieser Teil Schaumburgs -und somit auch Rodenberg- zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover gehört. 1927/28 Heimatspiele am Schloss zur (verspäteten) 300-Jahr-Feier der Stadtrechte. Bis zum 31. Dezember 2004 gehörte Rodenberg zum ehemaligen Regierungsbezirk Hannover, der wie alle anderen niedersächsischen Regierungsbezirke aufgelöst wurde. PolitikAm 10. September 2006 wurde ein neuer Stadtrat gewählt: Stadtrat
BürgermeisterRodenbergs Bürgermeister ist seit September 2001 Günter Altenburg (CDU). Stadtdirektor ist Uwe Heilmann (SPD). Kultur und SehenswürdigkeitenMuseen
Bauwerke
Parks
Regelmäßige Veranstaltungen
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrDie Anschlussstellen Lauenau und Bad Nenndorf der A2 liegen nur wenige Autominuten entfernt. Die Bundesstraßen 65 und 442 bieten günstige Verbindungen in alle Richtungen (z. B. Hannover: 30 min). Der nächste Bahnhof liegt im Nachbarort Bad Nenndorf. In 25 Minuten ist der Flughafen Hannover-Langenhagen per Pkw erreichbar. Ansässige Unternehmen
Öffentliche Einrichtungen
Bildung
Persönlichkeiten
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