
|
Röhrmoos ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Dachau. GeografieRöhrmoos liegt in der Region München. Es existieren die 14 folgenden Gemarkungen: Arzbach, Biberbach, Durchsamsried, Großinzemoos, Kleininzemoos, Mariabrunn, Purtlhof, Riedenzhofen, Röhrmoos Dorf und Station, Rudelzhofen, Schillhofen, Schönbrunn, Sigmertshausen, Zieglberg. GeschichteRöhrmoos gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Dachau des Kurfürstentums Bayern. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 4.400, 1987 dann 5.017 und im Jahr 2000 6.029 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Hans Lingl (Freie Wähler). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Josef Westermayr (Freie Wähler). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.789.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 347.000 €. WappenDie Wappenbeschreibung lautet: Geteilt; oben in Schwarz der Kopf eines goldenen Ebers, unten in Gold drei grüne Schilfrohre mit schwarzen Kolben. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 16, im produzierenden Gewerbe 217 und im Bereich Handel und Verkehr 46 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 975 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.914. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe sieben Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 68 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2.478 ha, davon waren 2.275 ha Ackerfläche und 201 ha Dauergrünfläche. VerkehrDie Eisenbahnstrecke München - Ingolstadt führt mit eigenem Bahnhof durch das Gemeindegebiet. Unfall vom 7. Juli 1889Am 7. Juli 1889 kam es im Bahnhof von Röhrmoos an der Strecke München - Ingolstadt zu einem folgenschweren Eisenbahnunfall. Dabei geriet bei einer außerplanmäßigen Kreuzung ein durchfahrender Schnellzug auf ein Stumpfgleis und stieß auf eine Gruppe abgestellter Güterwagen. 10 Personen wurden bei der Kollision getötet und es gab 9 Schwerverletzte und mehrere Leichtverletzte. Beim Abstellen der Güterwagen war die Weiche nicht zurückgestellt worden. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
