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Röttingen ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Röttingen. GeographieLageRöttingen liegt etwa 35 km südlich von Würzburg in Bayern direkt an der Grenze zu Baden-Württemberg. Sie ist die südlichste Stadt im Landkreis Würzburg. StadtgliederungEs existieren folgende Gemarkungen: Aufstetten, Röttingen, Strüth. Geschichte1103 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung, 1275 die Vergabe des Stadtrechts. 1298 war die Stadt Ausgangspunkt des antijüdischen "Rintfleisch-Pogroms". Als Oberamt des ehemaligen Hochstiftes Würzburg zugunsten Bayerns säkularisiert, wurde es 1805 (Friede von Preßburg) an Erzherzog Erzherzog Ferdinand von Toskana vertauscht, um 1814 endgültig an Bayern zurückzufallen. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1972 erfolgte die Eingemeindung von Strüth, 1979 die Eingemeindung von Aufstetten. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.988, 1987 dann 1.733 und im Jahr 2000 1.789 Einwohner gezählt. ReligionenKonfessionszugehörigkeit: (gerundet)
PolitikBürgermeister ist seit Jahrzehnten Günter Rudolf (CSU/Freie Bürger). Röttingen ist Sitz einer Verwaltungsgemeinschaft mit folgenden Mitgliedsgemeinden: Bieberehren, Riedenheim, Röttingen, Tauberrettersheim. StädtepartnerschaftBad Mitterndorf, Österreich WirtschaftRöttingen ist ein wichtiger Fränkischer Weinort an der Tauber. Es werden derzeit in der Lage "Röttinger Feuerstein" ca. 30 ha Frankenwein angebaut: 70% Müller-Thurgau, 20% Silvaner; 10% Sorten wie Riesling, Traminer, Kerner, Scheurebe, Bacchus, Schwarzriesling etc. Als Besonderheit pflegt man den "Tauberschwarz", eine jahrhundertealte lokale Rebsorte, die ausschließlich in der Tauberregion an- und ausgebaut wird. Kultur und SehenswürdigkeitenTheaterSeit 1984 finden im Hof der Burg Brattenstein jährlich die Röttinger Festspiele statt. Informationen unter www.festspiele-roettingen.de Bauwerke
Regelmäßige Veranstaltungen
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