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Rohrenfels ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Neuburg a.d.Donau. GeografieRohrenfels liegt in der Planungsregion Ingolstadt 6 km südlich von Neuburg an der Donau. Ortsteile sind Ballersdorf, Rohrenfels mit den Weilern Baiern und Isenhofen, sowie den Einöden Krellesmühle und Wagenhofen mit dem Dorf Ergertshausen sowie den Siedlungen Neustetten, Doferhof und der Fesenmühle. Es existieren folgende Gemarkungen: Ballersdorf, Rohrenfels, Wagenhofen. GeschichteDie Kirche zu Rohrbach (später Rohrenfels) wird 1214 erstmals erwähnt. Rohrenfels gehörte zum ehemaligen Herzogtum Neuburg-Sulzbach und dessen Gericht Neuburg; seit 1777 war das Gebiet Teil des Kurfürstentums Bayern. Rohrenfels war Hofmarksitz, der 1618 bis 1832 im Besitz der Familie Taxis war. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1978 wurde aus den 3 ehemaligen selbständigen Gemeinden Ballersdorf, Rohrenfels und Wagenhofen die heutige Gemeinde Rohrenfels gegründet. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 984, 1987 dann 1.057 und im Jahr 2000 1.373 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeisterin ist Karin Schäfer (Dorfgemeinschaft). Sie wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Herbert Heckl (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 679 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 258 T€. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 238 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 23 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 485. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 5 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 57 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.255 ha, davon waren 928 ha Ackerfläche und 327 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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