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Rotenburg an der Fulda ist eine Stadt im Nordosten von Hessen und liegt, wie der Name sagt, am Fluss Fulda im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. GeografieGeografische LageDie Stadt liegt südlich des Stölzinger Gebirges im engsten Bereich des Fuldatales. Der tiefste Punkt liegt mit 180 m ü. NN im Bereich der zwei Fuldabrücken ("Alte Fuldabrücke" und "Brücke der Städtepartnerschaften"), die die Altstadt mit der Neustadt verbinden. Der höchste Punkt ist der 548,7 m ü. NN hohe Alheimer, der auf der Gemarkungsgrenze zwischen der Stadt und der Gemeinde Alheim liegt. Die nächst größeren Städte sind Bad Hersfeld und Fulda etwa 16 km und 70 km südlich und Kassel etwa 50 km nördlich gelegen. NachbargemeindenDie angrenzenden Gemeinden sind, von Norden beginnend, Spangenberg, Cornberg, Bebra, Ludwigsau und Alheim. StadtgliederungRotenburg a. d. Fulda besteht neben der Kernstadt aus den Stadtteilen Lispenhausen, Braach, Schwarzenhasel, Erkshausen, Seifertshausen, Dankerode, Atzelrode (mit Gut Alte Teich und Wüstefeld) und Mündershausen. GeschichteIm Güterverzeichnis des Klosters Hersfeld von 769 wurden die heutigen Stadtteile Braach, Breitingen (heute Hochmahle) und Lispenhausen das erste Mal urkundlich erwähnt. Diese bestanden aus sechs Gutshöfen und 90 Morgen Land. Die Gisonen waren Vögte der Abtei Hersfeld. Sie bauten eine erste Sicherungsburg im Fuldatal, als es ihnen gelang die Vogtei in ihren Besitz zu bekommen. Um diese Burg, die vermutlich im Süden der heutigen Altstadt gelegen hat, entstand eine Siedlung. Die Thüringer Landgrafen, die nach den Gisonen durch Erbschaft in den Besitzt der Vogtei kamen, erbauten auf dem Berg „Alter Turm” (418,1 m ü. NN) die Burg, die heute noch in Ruinen sichtbar ist und nach der vermutlich auch der Stadtname stammt. Die Siedlung um die Talburg wurde 1248 das erste Mal als Stadt erwähnt und nach dem hessisch-thüringischen Erbfolgekrieg 1264 gehörte die Stadt zur Landgrafschaft Hessen. Die alte Talburg soll nach 1423 abgetragen worden sein. Im Jahre 1470 stand das erste Schloss Rotenburg. Ein großer Stadtbrand zerstörte 1478 die Stadt und auch das erst vor kurzem gebaute Schloss. Zwischen 1627 und 1834 war die Stadt Residenz der Landgrafen von Hessen-Rotenburg (Rotenburger Quart). 1615 brannten in Braach 57 Häuser ab, und im Dreißigjährigen Krieg 1637 brannte die Stadt und das Rathaus. Der Brand wurde von Soldaten aus dem Regiment Isolani herbeigeführt. Während des Zweiten Weltkrieges war die Stadt Standort eines Kriegsgefangenenlagers für Offiziere (Oflag). Rotenburg gehört seit 1972 zum Landkreis Hersfeld-Rotenburg und war bis dahin Kreisstadt des Altkreises Rotenburg. Die Kleinstadt erlangte im Jahr 2003 traurige Berühmtheit durch Armin Meiwes, den so genannten Kannibalen von Rotenburg (er wohnte im Stadtteil Wüstefeld). Im Jahr 2005 war die Stadt bei dem Bundeswettbewerb Unsere Stadt blüht auf, neben 9 anderen Orten, Preisträger der goldenen Kategorie. ReligionenIn der Gemeinde gibt es zehn evangelische, zwei katholische und eine neuapostolische Kirche. EingemeindungenDurch die Gemeindegebietsreform vom 11. Juli 1972 wurden die oben genannten, ehemals selbständigen Gemeinden in das Gebiet der Stadt Rotenburg a. d. Fulda integriert. PolitikDie Stadtverordnetenversammlung Rotenburg an der Fulda zählt 37 Stadtverordnete. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 26. März 2006 wie folgt dar:
Der Magistrat besteht aus 6 ehrenamtlichen Stadträten, zzgl. dem Bürgermeister. Davon entfallen 4 Sitze auf die SPD und 2 Sitze auf die CDU. Der Bürgermeister Manfred Fehr (SPD) wurde am 25. September 2005 mit einem Stimmenanteil von 63,8 % zum dritten mal wieder gewählt. WappenBlasonierung: In Silber ein roter Dreiberg, darauf ein waagrechter grüner Ast, aus dem ein gebogener grüner Zweig mit drei Lindenblättern aufwächst. Bedeutung: Das Wappen stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert. Der Berg steht für den Rotenberg, auf dem eine Burg stand. Von dieser hat die Stadt ihren Namen. Der Lindenzweig stammt von älteren Zunftsiegeln auf denen ein Kleeblatt und ein Stern abgebildet war. Daraus entstand der Lindenzweig, der in das Stadtwappen übernommen wurde.
StädtepartnerschaftenPartnerschaften bestehen mit
Freundschaftliche Beziehungen bestehen zu den Städten
Kultur und SehenswürdigkeitenMuseen
BauwerkeDie bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind:
Rotenburg hat außerdem weitere historische Kirchen sowie interessante Wohnbauten aufzuweisen. Auch Teile der mittelalterlichen Stadtmauer aus dem 12. und dem 13. Jh. mit zwei Rundtürmen sind erhalten.
Regelmäßige Veranstaltungen
Wirtschaft und InfrastrukturEine besondere Bedeutung für die Stadt und die ganze Umgebung hat das auf einem Südhang über der Stadt gelegene Herz-Kreislauf-Zentrum (HKZ). Mit Stand vom Januar 2006 sind in der Stadt 4.188 Beschäftigte angestellt. Davon bietet das poduzierende Gewerbe 989 Stellen, im Dienstleistungsbereich sind 2.143 Beschäftigte angestellt, im Handel sind es 367 Beschäftigte, im Bereich Land/Forstwirtschaft sind es 80 Beschäftigte und alle andere Branchen stellen 609 Beschäftigte. Für den Fremdenverkehr sind 1.325 Betten ausgewiesen. Ansässige Unternehmen
VerkehrRotenburg liegt an der Bundesstraße 83 und an der sogenannten Friedrich-Wilhelms-Nordbahn die heute Teil der Mitte-Deutschland-Verbindung ist. MedienHNA Hessische Allgemeine( Lokalteil Rotenburg Bebra ) und der kreisweit erscheinende Kreisanzeiger Staatliche Einrichtungen
BildungIn der Stadt gibt es 10 Schulen. Darunter die Jakob-Grimm-Schule, die als additive Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe tätig ist. PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
Literatur
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