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Ruderatshofen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Biessenhofen. GeografieRuderatshofen liegt in der Region Allgäu. Es existieren folgende Gemarkungen: Apfeltrang und Ruderatshofen. Weitere Ortsteile sind Elbsee, Geisenhofen, Heimenhofen, Hiemenhofen, Immenhofen und Leichertshofen. GeschichteDer Ort wurde 839 erstmals urkundlich als Ort im Keltensteingau namens Hruodoldishoua erwähnt. Ruderatshofen gehörte zum Hochstift Augsburg. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Die bis dahin selbständige Gemeinde Apfeltrang wurde 1978 eingemeindet. 1982 löste sich der Apfeltranger Ortsteil Wenglingen durch Volksentscheid von der Gemeinde und trat der Gemeinde Aitrang bei. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.504, 1987 dann 1.425 und im Jahr 2005 1.792 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Johann Stich (Allg. Wählergem. Apfeltrang). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Wilhelm Kunstin (Freie Wählergemeinschaft). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 684.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 92.000 €. WappenDie Wappenbeschreibung lautet gespalten von Rot und Silber, hinten ein mit goldenem Gitter belegter roter Schrägbalken. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 26, im produzierenden Gewerbe 152 und im Bereich Handel und Verkehr 20 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 80 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 481. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 83 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2.024 ha. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
SonstigesEs gibt den Brauch des Klopferstag in Ruderatshofen. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
