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Rüdenau ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Miltenberg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kleinheubach. GeografieRüdenau liegt in der Region Bayerischer Untermain. Es existiert nur die Gemarkung Rüdenau. GeschichteAm 3. Mai des Jahres 1285 schenkt der Ritter Wipert Rüd von Rüdenau Zehnteinkünfte in Gönz und Weckbach dem Kloster Amorbach. Zu diesem Zeitpunkt bestand also bereits das Dorf, das bis 1635 im Besitz der Familie Rüd blieb, die hier das Tal roden und Weinberge anlegen ließ. Das mainzische Amt wurde im Reichsdeputationshauptschluss 1803 den Fürsten von Leiningen zugesprochen, 1806 durch Baden mediatisiert und 1810 an das Großherzogtum Hessen-Darmstadt abgetreten. Im Rezeß Hessen/Bayern (Frankfurt 1816) fiel es schließlich an Bayern. EinwohnerentwicklungDie Zahlen bis 1950 sind der Ortschronik entnommen. Die Einwohnerzahl um 1900 ist geschätzt.
PolitikBürgermeister ist Udo Käsmann (FW). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Ludwig Heilmann (FW). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 333 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 27 T€. WappenDas Rüdenauer Gemeindewappen enthält zum einen einen Jagdrüden mit einem Stachelhalsband. Neben drei Wellenlinien, die die 3 Dorfbrunnen repräsentieren, zeigt es auch ein Richtschwert. Dies deutet auf die frühere, eigene Gerichtsbarkeit - sogar ein Galgen existierte - hin. Kultur und Sehenswürdigkeiten
Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik weder im produzierenden Gewerbe noch im Bereich Handel und Verkehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 320. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 sieben landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 49 ha, davon waren 38 ha Dauergrünfläche. Bildung
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