Rüdersdorf in Brandenburg


Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Koordinaten: 52° 28′ N, 13° 47′ O
Höhe: 62 m ü. NN
Fläche: 70,11 km²
Einwohner: 15.921
Bevölkerungsdichte: 227 Einwohner je km²
Postleitzahl: 15562
Vorwahl: 033638
Kfz-Kennzeichen: MOL
Gemeindeschlüssel: 12 0 64 428
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
H.-Striegelski-Str. 5
15562 Rüdersdorf bei Berlin
Webpräsenz: www.ruedersdorf.de
Bürgermeister: André Schaller (CDU)

Rüdersdorf bei Berlin ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg).

Geografie

Nachbargemeinden

  • Berlin, Bezirk Treptow-Köpenick
  • Erkner
  • Fredersdorf-Vogelsdorf
  • Petershagen/Eggersdorf
  • Schöneiche bei Berlin

Gemeindegliederung

Für die Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin sind 4 Ortsteile ausgewiesen.

  • Rüdersdorf bei Berlin
  • Hennickendorf
  • Herzfelde
  • Lichtenow

Geschichte

  • Rüdersdorf, 30 Kilometer östlich von Berlin gelegen – ist seit alters her durch seine in der Mark Brandenburg am 1. September 1939 begonnenen Weltkrieges fielen 305 Soldaten aus Rüdersdorf. Im Kriegsgefangenenlager Rüdersdorf sind nach 1945 weitere 750 Menschen verstorben.
  • Rüdersdorf wurde in der Nachkriegszeit der größte Baustoffproduzent in der DDR. 1953 erhielt der Ort durch den Bau der "Thälmannschule" erstmals eine Gesamtschule und 1956 ein kulturelles Zentrum mit dem "Martin-Andersen-Nexö-Haus". In den Jahren 1965 – 1967 wurden am Kalksee neue medizinische Einrichtungen für den Ort und Kreis erbaut. Es entstand das neue Kreiskrankenhaus mit Kinderstation und Poliklinik.
  • Mit dem Beschluss, 1969 eine fünfte Drehrohrofenstraße im Zementwerk IV zu erbauen, wurden tief greifende Maßnahmen in der Struktur des Ortsteils Kalkberge notwendig. 1972 begann die Teilortsverlagerung im Bereich der Reden-, Garten-, Breitscheid-, Schulstraße und Straße der Jugend. Sämtliche Grundstücke wurden geräumt und die Bewohner zogen in die Neubauwohnungen in der Brückenstraße. Anfang der 80-er Jahre wurden die Wohnhäuser am Seilscheibenpfeiler und große Teile der Heinitzstraße geräumt und abgerissen. Der Heinitzsee – ehemals ein gefluteter Tagebau – wurde 1975 – 1976 gesümpft und für den Restabbau genutzt. Damit war nicht nur der einstige Königssee der Mark Brandenburg) und Lubon (Polen)

    Kultur und Sehenswürdigkeiten

    Museen

    Bauwerke

    • Kulturhaus Rüdersdorf "Martin Andersen Nexö", erbaut 1954 - 1956 durch E. Leibold (Kalkberger Platz 31)
    • Evgl. Dorfkirche (neogotisch) von 1869 - 1873 durch Friedrich August Stüler entworfen. Die Ausstattung aus der Erbauungszeit ist erhalten.
    • Kath. Kirche (neoromanisch) 1905 erbaut, erhielt 1965 eine moderne Ausstattung.
    • Kanalportale im Industriemuseum Rüdersdorf

    Naturdenkmäler

    • Seenkette: Kalksee, Hohler See, Stienitzsee

    Regelmäßige Veranstaltungen

    • Rüdersdorfer Bergfest (Erstes Juli-Wochenende eines jeden Jahres)
    • Rüdersdorfer Wasserfest

    Wirtschaft und Infrastruktur

    Verkehr

    • ÖPNV: Tram 88 von S-Bhf Berlin-Friedrichshagen nach Alt-Rüdersdorf; Vom S-Bahnhof Strausberg mit dem Bus 950 in Richtung Erkner; vom S-Bahnhof Erkner mit dem Bus 950 in Richtung Strausberg und vom S-Bahnhof Fredersdorf mit dem Bus 951 in Richtung Krankenhaus Rüdersdorf
    • Bundesautobahn: A 10 (Berliner Ring)
    • Bundesstraßen: B 1/B 5

    Ansässige Unternehmen

    • Rüdersdorfer Zement GmbH (Abbau und Förderung von Kalkstein und Verarbeitung zu Zement)

    Söhne und Töchter der Stadt

    • Otto Leßmann, Komponist (* 30. Januar 1844; † 27. April 1918)
    • Günter Kupetz, Industriedesigner (* 1925)
    • Nicole Freytag, Schlagersängerin (* 18. Juli 1980)
    • Tobias Schenke, Schauspieler (* 27. März 1981)

    Literatur

    • Kienitz, Reinhard: Rüdersdorf. Die Reihe Archivbilder. Erfurt 2000
    • Köhler, Eva: Rüdersdorf. Die Kalkhauptstadt am Rande Berlins. Berlin 1994



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Informationsportal über Rüdersdorf in Brandenburg - 25.5.2012