Rümmingen in Baden-Württemberg


Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Lörrach
Koordinaten: 47° 38′ N, 7° 39′ O
Höhe: 291 m ü. NN
Fläche: 4,46 km²
Einwohner: 1633
Bevölkerungsdichte: 366 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79595
Vorwahl: 07621
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 08 3 36 073
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lörracher Straße 9
79595 Rümmingen
Webpräsenz: www.ruemmingen.de
Bürgermeister: Heinrich Benner (CDU)

Rümmingen (Alemannisch Rümmige) ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg.

Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Vorderes Kandertal mit Sitz in Binzen an.

Geografie

Geografische Lage

Rümmingen liegt im äußersten Südwesten Deutschlands im Kandertal im Markgräflerland, etwa 6 km von der schweizer und 7 km von der französischen Grenze entfernt.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an Schallbach und Wittlingen, im Osten und Süden an die Stadt Lörrach und im Westen an Binzen.

Geschichte

Rümmingen wurde erstmals im Jahre 767 als Romaninchova in einem Kaufvertrag, mit dem das damalige Dorf zusammen mit sechs weiteren Dörfern an das Kloster St. Denis bei Paris verkauft wurde, urkundlich erwähnt.

Im Jahre 1740 stellte die Gemeinde einen ersten eigenen Lehrer ein. 1835 baute die Gemeinde dann eine eigene Schule, das heutige Rathaus. 1964 wurde der Neubau der heutigen Grundschule eingeweiht und 1994 durch zwei Klassenräume erweitert.

Kirchlich war Rümmingen bis 1989 eine Filiale der Pfarrei Binzen, welche ursprünglich zur Diözese Konstanz gehörte, jedoch 1503 zum Bistum Basel kam. Im selben Jahr bauten sich die Rümminger eine eigene Kirche. Die gotische Kapelle an der Dorfstraße steht heute noch und ist eines der ältesten Gebäude der Gemeinde.

Das Zeitalter der Industrialisierung begann in Rümmingen im Jahr 1861 mit der Errichtung einer Ziegelei, aber erst die 1895 eröffnete Kandertalbahn verhalf dem Betrieb zu einer begrenzten Blüte. Aber auch heute noch ist Rümmingen ein landwirtschaftlich und handwerklich geprägter Ort. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs setzte eine rege Bautätigkeit ein und die Zahl der Einwohner stieg von 400 auf mehr als 1600.

Politik

Wappen

Blasonierung: In geteiltem Schild oben in Gold ein wachsender, doppelgeschwänzter roter Löwe, unten in Silber auf grünem Dreiberg ein grünbeblätterter Apfelbaum mit roten Früchten und schwarzem Stamm.

Der rote Löwe stellt die jahrhundertealte Verbindung zur Herrschaft Rötteln dar, der Apfelbaum symbolisiert die Bedeutung der Landwirtschaft für den Ort.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Das „Chanderli”, die Kandertalbahn, ist seit 1986 als Museumsbahn mit drei Dampflokomotiven im Einsatz.

Bauwerke

  • Die gotische Kapelle, erbaut 1503: Jakobus-Kirche, noch heute finden dort Sonntags-Gottesdienste statt.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Brunnenfest

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Rümmingen liegt gut einen Kilometer von der Abfahrt Kandern der A 98 entfernt und ist damit sehr gut an das Fernstraßennetz angebunden.

Bildung

In Rümmingen besteht eine Grundschule, Hauptschüler besuchen die Schule in Binzen. Realschulen befinden sich in Kandern und Weil am Rhein sowie in Lörrach, wo es auch mehrere Gymnasien gibt. Für die jüngsten Bewohner gibt es einen kommunalen Kindergarten im Ort.

Persönlichkeiten

  • Georg Rauch, ehemaliges Mitglied der Waffen-SS und nach italienischem Militärgerichts-Urteil beteiligt am Massaker von Sant´Anna di Stazzema

Ehrenbürger

  • Karl-Friedrich Böhringer, der Ortschronist.



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Informationsportal über Rümmingen in Baden-Württemberg - 25.5.2012