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Rüscheid ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Neuwied im Norden von Rheinland-Pfalz. GeografieGeografische LageDer Ort liegt am Rande des Westerwaldes auf der Anhöhe des Neuwieder Beckens im Naturpark Rhein-Westerwald. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Rengsdorf an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Rengsdorf hat. NachbargemeindenNachbargemeinden sind Anhausen, Meinborn und Thalhausen, die nächsten Städte sind Dierdorf, Neuwied und Koblenz. GemeindegliederungIn Rüscheid leben 379 männliche und 399 weibliche Einwohner. Somit kommt Rüscheid auf eine Einwohnerzahl von 778. GeschichteDer Ort wird erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1280. ReligionenDie Religionszugehörigkeit gliedert sich wie folgt: evangelisch : 422 röm.kath: 193 freirel. Landesgem. Pfalz : 3 sonst. öff. rechtl. Rel.-Gem. : 17 keine bzw. keine öff. rechtl. Rel.-Gem. : 109 sonstige : 2 ohne Angabe : 32 Einwohnerentwicklung30. Juni 2006 : 778 31. Dezember 2005 : 794 30. Juni 2005 : 794 30. Juni 2004 : 796 30. Juni 2003 : 801 xx.xx.2002 : 830 xx.xx.2001 : 827 PolitikGemeinderatDer Gemeinderat besteht aus 13 Ratsmitgliedern, einschließlich der nebenamtlichen Bürgermeisterin, der bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden. (Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004). WappenPfau und Schrägbalken – die wiedischen Wappenzeichen – deuten auf die einstige territoriale Zugehörigkeit Rüscheids zur niederen Grafschaft Wied. Die dargestellte Mühle ist das stilisierte Abbild einer Windmühle, die der Rüscheider Friedrich Haag im Jahre 1880 am südlichen Dorfende errichten ließ. Seine Idee, den oben auf dem Höhenrücken stets blasenden Wind zum Antreiben des Mühlenrades zu nutzen, erwies sich jedoch als wenig erfolgreich. Um 1930 wurden die letzten Reste des Bruchsteingebäudes abgebrochen. Die Mühle symbolisiert aber auch den Getreideanbau in der weiten Feldflur. Die älteste urkundliche Erwähnung von Rüscheid geht auf eine Urkunde aus dem Jahre 1280 zurück. Darin vermacht die Begine Jutta von Rusthinscheit dem Kloster Rommersdorf ihre Güter im Kirchspiel Anhausen. Die Rommersdorfer Mönche kennzeichneten ihren Grundbesitz mit Grenzsteinen, in die ein Abtsstab mit einem darin verschlungenen „A” und „R” für Abtei Rommersdorf eingemeißelt war. Damit verweist der untere Teil des Wappens auf die historische Beziehung der Gemeinde Rüscheid zum Kloster Rommersdorf. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrRüscheid liegt an der Landesstraße L 258 und nahe der A 3, deren nächstgelegene Anschlussstelle Dierdorf ist. LiteraturRüscheid – auf den Spuren der Ortsgeschichte Die Ortschronik ist in der Ortsgemeindeverwaltung erhältlich. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
