Rüscheid in Rheinland-Pfalz


Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Neuwied
Verbandsgemeinde: Rengsdorf
Koordinaten: 50° 31′ N, 7° 34′ O
Höhe: 359 m ü. NN
Fläche: 4,90 km²
Einwohner: 777
Bevölkerungsdichte: 159 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56584
Vorwahl: 02639
Kfz-Kennzeichen: NR
Gemeindeschlüssel: 07 1 38 066
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Westerwaldstraße 32 - 34
56579 Rengsdorf
Webpräsenz: www.ruescheid.de
Ortsbürgermeisterin: Heike Schmitz

Rüscheid ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Neuwied im Norden von Rheinland-Pfalz.

Geografie

Geografische Lage

Der Ort liegt am Rande des Westerwaldes auf der Anhöhe des Neuwieder Beckens im Naturpark Rhein-Westerwald. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Rengsdorf an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Rengsdorf hat.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind Anhausen, Meinborn und Thalhausen, die nächsten Städte sind Dierdorf, Neuwied und Koblenz.

Gemeindegliederung

In Rüscheid leben 379 männliche und 399 weibliche Einwohner. Somit kommt Rüscheid auf eine Einwohnerzahl von 778.

Geschichte

Der Ort wird erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1280.

Religionen

Die Religionszugehörigkeit gliedert sich wie folgt:

evangelisch : 422

röm.kath: 193

freirel. Landesgem. Pfalz : 3

sonst. öff. rechtl. Rel.-Gem. : 17

keine bzw. keine öff. rechtl. Rel.-Gem. : 109

sonstige : 2

ohne Angabe : 32

Einwohnerentwicklung

30. Juni 2006 : 778

31. Dezember 2005 : 794

30. Juni 2005 : 794

30. Juni 2004 : 796

30. Juni 2003 : 801

xx.xx.2002 : 830

xx.xx.2001 : 827

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 13 Ratsmitgliedern, einschließlich der nebenamtlichen Bürgermeisterin, der bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden. (Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004).

Wappen

Pfau und Schrägbalken – die wiedischen Wappenzeichen – deuten auf die einstige territoriale Zugehörigkeit Rüscheids zur niederen Grafschaft Wied.

Die dargestellte Mühle ist das stilisierte Abbild einer Windmühle, die der Rüscheider Friedrich Haag im Jahre 1880 am südlichen Dorfende errichten ließ. Seine Idee, den oben auf dem Höhenrücken stets blasenden Wind zum Antreiben des Mühlenrades zu nutzen, erwies sich jedoch als wenig erfolgreich. Um 1930 wurden die letzten Reste des Bruchsteingebäudes abgebrochen. Die Mühle symbolisiert aber auch den Getreideanbau in der weiten Feldflur.

Die älteste urkundliche Erwähnung von Rüscheid geht auf eine Urkunde aus dem Jahre 1280 zurück. Darin vermacht die Begine Jutta von Rusthinscheit dem Kloster Rommersdorf ihre Güter im Kirchspiel Anhausen. Die Rommersdorfer Mönche kennzeichneten ihren Grundbesitz mit Grenzsteinen, in die ein Abtsstab mit einem darin verschlungenen „A” und „R” für Abtei Rommersdorf eingemeißelt war. Damit verweist der untere Teil des Wappens auf die historische Beziehung der Gemeinde Rüscheid zum Kloster Rommersdorf.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Rüscheid liegt an der Landesstraße L 258 und nahe der A 3, deren nächstgelegene Anschlussstelle Dierdorf ist.

Literatur

Rüscheid – auf den Spuren der Ortsgeschichte

Die Ortschronik ist in der Ortsgemeindeverwaltung erhältlich.




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Informationsportal über Rüscheid in Rheinland-Pfalz - 25.5.2012