Saal in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungsge-
meinschaft:
Saal an der Saale
Koordinaten: 50° 19′ N, 10° 22′ O
Höhe: 254 m ü. NN
Fläche: 21,57 km²
Einwohner: 1585
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97633
Vorwahl: 09762
Kfz-Kennzeichen: NES
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 160
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wiesenflecklein 4
97633 Saal a.d.Saale
Webpräsenz: www.saal-saale.de
Bürgermeister: Georg Böhm (Freie Wählergemeinschaft)

Saal an der Saale (amtlich: Saal a.d.Saale) ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Saal a.d.Saale, zu der auch die Gemeinden Großeibstadt und Wülfershausen a.d.Saale gehören.

Geografie

Geografische Lage

Der Markt liegt am Zusammenfluss der Milz und der Fränkischen Saale.

Gemeindegliederung

Es existieren folgende Gemarkungen: Saal a.d.Saale, Waltershausen.

Geschichte

Das Hochstift Würzburg übte von 1368 bis 1803 die Landesherrschaft in Saal a.d.Saale aus. Der Ort gehörte zum Großherzogtum Würzburg des Erzherzog Ferdinand von Toskana, bevor es mit den Verträgen von Paris 1814 zu Bayern gelangte. Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Saal 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet des Marktes wurden 1970 1.789, 1987 dann 1.588 und im Jahr 2000 1.571 Einwohner gezählt.

Politik

1. Bürgermeister ist Georg Böhm (Freie Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Jürgen Stengel (Freie Wählergemeinschaft).

Marktgemeinderat

Der Marktgemeinderat hat (ohne Bürgermeister) 12 Mitglieder.

  • Freie Wählergemeinschaft 8 Sitze
  • Unabhängige Wählergemeinschaft Waltershausen 4 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)

Wappen

Geteilt von Rot und Gold; oben ein silberner Lilienstengel mit zwei Blüten, überdeckt von einem gestürzten goldenen Krückenkreuz, das in Mauerankern endet; unten ein schwarzes Tischkreuz.

Der Lilienstengel im oberen Teil des Wappens symbolisiert die Wallfahrtskirche Mariae Heimsuchung auf dem Findelberg mit ihrer Wallfahrt sowie die Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt. Das Krückenkreuz ist das Wappensymbol der um 1300 ausgestorbenen Grafen von Wildberg, die für das Gemeindegebiet im Hochmittelalter von großer Bedeutung waren. Im Ortsteil Waltershausen waren die Marschalke von Ostheim von 1456 – 1782 ansässig. Das Tischkreuz stammt aus ihrem Wappen. Die Farben Schwarz und Gold (unten) sowie die Farben Silber und Rot (oben) erinnern an weitere für den Markt Saal a. d. Saale bedeutsame Territorialherren, an die Grafen von Henneberg und das Hochstift Würzburg.

Bekannte Personen

  • Charlotte Sophie Juliane von Kalb, geb. Freiin Marschalk von Ostheim, (* 25. Juli 1761 in Waltershausen im Grabfeld; † 12. Mai 1843 in Berlin), deutsche Schriftstellerin.

Links

  • http://www.waltershausen-grabfeld.de
  • http://www.fsv-grabfeld.de - Flugsportverein Grabfeld e.V.



Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Saal in Bayern - 25.5.2012