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Saalburg-Ebersdorf ist eine Stadt im Saale-Orla-Kreis in Thüringen, die am größten Stausee Deutschlands, der Bleilochtalsperre, liegt. Die Stadt entstand am 1. Januar 2003 durch gesetzlichen Zusammenschluss der ehemaligen Stadt Saalburg und der Gemeinde Ebersdorf/Thüringen. Die Stadtfläche liegt bei 7.189,01 ha und die Einwohnerzahl bei 3.987 (30. Juni 2006). Die Kraftfahrzeug-Kennzeichen lauteten bis 1994 LBS für Kreis Lobenstein und SCZ für Kreis Schleiz, seit der Kreisreform SOK. GeografieNachbargemeindenOrte in unmittelbarer Umgebung sind Bad Lobenstein, Gräfenwarth, Schleiz und Tanna. Administrativ direkt angrenzend sind (im Uhrzeigersinn) Schleiz, Tanna, Bad Lobenstein, Remptendorf und Burgk. StadtgliederungZur Gemeinde gehören die Gemeindeteile Ebersdorf, Friesau, Kloster, Kulm, Pöritzsch, Raila, Röppisch, Saalburg, Schönbrunn, Wernsdorf und Zoppoten. GeschichteSeit 1222 war die Stadt Saalburg selbstständig und hatte einen engen historischen Bezug zum ehemaligen Fürstentum Reuß. 1930 eröffnete die Schleizer Kleinbahn AG eine elektrifizierte Bahnlinie nach Schleiz. Diese musste nach 1995 den Betrieb einstellen. Saalburg war zwischen 1647 und 1666 Residenzstadt der Grafschaft Reuß-Saalburg und Ebersdorf war von 1678 bis 1848 Residenzort des Fürstentums Reuß-Ebersdorf. EingemeindungenAm 6. Mai 1993 entstand durch den freiwilligen Zusammenschluss der vorher selbstständigen Gemeinden Ebersdorf, Friesau, Röppisch, Schönbrunn und Zoppoten die Einheitsgemeinde Ebersdorf/Thüringen mit ca. 2.900 Einwohnern. Der Verwaltungssitz war in Ebersdorf. In die Stadt Saalburg mit den zugehörigen Ortsteilen Kloster, Kulm, Pöritzsch und Wernsdorf, wurde am 8. März 1994 der Ort Raila eingegliedert. EinwohnerentwicklungEntwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
Am 31. Dezember 2003 zählte Saalburg-Ebersdorf 4.092 Einwohner, am 31. Dezember 2004 4.062. WappenBis ein neues Stadtwappen vom Stadtrat beschlossen wird, behalten die beiden Wappen der ehemals selbstständigen Orte Ebersdorf und Saalburg ihre Gültigkeit.
Söhne und Töchter der Stadt
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