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Sand am Main (amtlich: Sand a.Main) ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Haßberge. GeschichteFunde am Ufer des Maines in Sand datieren zwischen 4500 und 2000 vor Christus. Die ersten Sander sind Nachkommen germanischer Vorfahren. Die Franken setzten sich im Zuge der fränkischen Landnahme im 6.-8. Jahrhundert in der sander Gegend fest. Auf sie geht die Einteilung Deutschlands in der Umgebung des Mains in verschiedene Gaue zurück. Sand gehörte zum Volkfeldgau, der zwischen Volkach und der Altenburg bei Bamberg lag. Mit den Franken breitete sich das Christentum in der Gegend des Maintals aus. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich in einer Schenkung an das Kloster Michelsberg in Bamberg im Jahre 1139. GeografieSand liegt an der Grenze des Naturparks Steigerwald und des Maintals. Die Gemeinde besteht aus 2 Teilen, die durch den Altmain getrennt sind. Die nördlich des Altmains gelegenen Ortsteile Wörth/Siedlung befinden sich im Hochwassergebiet. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat von Sand am Main hat 17 Mitglieder einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeisters.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) WirtschaftLandwirtschaftEin traditioneller Zweig der Landwirtschaft, der Weinbau, ist auch heute noch in Sand lebendig. Die ortsansässigen Winzer können zu Recht stolz sein auf ihre Erzeugnisse, die an den Berghängen rund um das Dorf reifen. Das sommerliche Altmain-Weinfest ist der Höhepunkt im Veranstaltungsjahr. Außerdem betreiben zur Zeit etwa acht Sander Winzer eine eigene Heckenwirtschaft. KorbmachereiDie Korbmacherei hielt um das Jahr 1750 Einzug in Sand, als ein gewisser Ullrich aus Tirol das Handwerk nach Sand brachte. Die Korbmacherei entwickelte sich in den nächsten 200 Jahren zum wichtigsten Wirtschaftszweig der Gemeinde. Heute spielt die Korbmacherei jedoch nur noch eine untergeordnete Rolle, stärker ausgeprägt ist jetzt der Korbhandel, auf dem sich einige Betriebe spezialisiert haben und teilweise auch international tätig sind. Verkehr
Freizeit
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