Sandersdorf in Sachsen-Anhalt


Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Bitterfeld
Koordinaten: 51° 37′ N, 12° 14′ O
Höhe: 90 m ü. NN
Fläche: 24,09 km²
Einwohner: 9905
Bevölkerungsdichte: 411 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 06780, 06792, 06794
Vorwahl: 03493
Kfz-Kennzeichen: BTF
Gemeindeschlüssel: 15 1 54 034
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstraße 2
06792 Sandersdorf
Webpräsenz: www.sandersdorf.de
Bürgermeister: Wolfgang Thiel

Sandersdorf ist eine verwaltungsfreie Gemeinde im Landkreis Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.

Geografie und Verkehr

Sandersdorf liegt ca. 5 km westlich von Bitterfeld. Die B 183 und die Bahnstrecke Bitterfeld-Zörbig führen durch das Gemeindegebiet. Die ebenfalls durch das Gemeindegebiet führende A 9 ist über den Anschluss-Stelle Bitterfeld (ca. 5 km) zu erreichen. Im Gemeindegebiet befinden sich einige Tagebaurestlöcher.

Geschichte

Der Ortsteil Sandersdorf wurde erstmals im Jahre 1373 in den Urkunden des Klosters Brehna urkundlich erwähnt. Der Ortsteil Ramsin wird erstmals im Jahr 1388 als Robesien urkundlich erwähnt. Der Ortsteil Zscherndorf als ältester Ortsteil wurde im Jahre 1310 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der jüngste Ortsteil Renneritz wurde erstmals im Jahre 1420 als Reynricz erwähnt. Der Ortsteil soll in den Jahren 1464 bis 1533 eine Wüstung gewesen sein. Die Ortsteile Heideloh, Ramsin, Renneritz, Sandersdorf und Zscherndorf fanden sich schon 1992 zur Verwaltungsgemeinschaft Sandersdorf zusammen. Am 1. Juli 2004 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Sandersdorf dann aufgelöst, und es entstand daraus die verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinde Sandersdorf.

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Sandersdorf
  • Strandbad Sandersdorf an einem Tagebaurestloch
  • Flugplatz in Renneritz
  • Lindenstein Sandersdorf

Ortsgliederung

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Heideloh, Sandersdorf, Renneritz, Zscherndorf und Ramsin

Einwohnerentwicklung

  • 1880: 1.000
  • 1910: 2.948
  • 1964: 5.440
  • 1985: 8.400
  • 2005: 9.905



Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Sandersdorf in Sachsen-Anhalt - 26.5.2012