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Sankt Märgen ist eine Gemeinde im südlichen Schwarzwald (Baden-Württemberg) und gehört zum Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Der heilklimatische Kur- und Wallfahrtsort ist rund 25 km von Freiburg im Breisgau entfernt. GeografieGeografische LageSt. Märgen liegt auf einem Bergsporn. Das ausgedehnte Gemeindegebiet erstreckt sich weitgehend auf einer Hochfläche vom Thurner im Süden bis an die östlichen Ausläufer des Kandel im Norden zwischen 570 und 1.132 Meter Höhe. Im Westen und Osten grenzen einige tief eingeschnittene Täler die Gemarkung ab. NachbargemeindenSt. Märgen grenzt im Nordwesten an St. Peter, im Norden an Simonswald, im Osten an Furtwangen, im Südosten an Titisee-Neustadt, im Süden an Breitnau und im Westen an Buchenbach. OrtsgliederungIn der geschlossenen Ortschaft lebt ca. die Hälfte der Bevölkerung. Die übrigen Einwohner verteilen sich weit verstreut auf kleine Ansiedlungen, Hofgruppen und Einzelhöfe, die nahezu das gesamte Gemeindegebiet bedecken. Als besonders erwähnenswert sind hierbei die gemeinhin als Ortsteile bezeichneten Weiler Glashütte, Thurner und Schweighöfe zu nennen. GeschichteZwischen 1115 und 1118 wurde von Graf Bruno von Haigerloch-Wiesneck, Kanzler von Heinrich V. und Straßburger Domprobst das Augustinerkloster Maria-Zell auf dem Schwarzwald als Konkurrenz zum nahe gelegenen zähringischen Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald errichtet. In den 1460er Jahren zogen die Mönche aufgrund fortgesetzter Schwierigkeiten in das Augustinerkloster in Freiburg im Breisgau um. Ab 1716 wurde eine barocke zweitürmige Klosterkirche erbaut und das Kloster wiederbelebt, bis es 1806 endgültig aufgelöst wurde. PolitikBürgermeister
GemeinderatDie Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
PartnergemeindeErdeven, südliche Bretagne, Frankreich, seit 1997 Kultur und SehenswürdigkeitenTheaterSeit ca. 20 Jahren existiert in der Gemeinde die Laienspielgruppe St. Märgen. Seit der Wiedereröffung der Goldenen Krone dient der Jugendstilsaal des ehemaligen Grandhotels als Spielstätte. Während in den ersten Jahren hauptsächlich Komödien und Lustspiele auf dem Programm standen, hat sich die Gruppe seit 2004 historischen Themen mit lokalem Bezug angenommen. 2004 und 2005 wurde das Stück "Die Schwarzwaldengländer" aufgführt. 2006 stand "Der Klosterbildhauer" auf dem Programm. Klostermuseum St.MärgenIn ehemaligen Räumen des Klosters befindet sich ein Museum, das ortsbedeutende Themen thematisiert. Als solche gelten die Uhrenfabrikation, sowie die Auswanderung um Uhrenhandel zu betreiben, die Hinterglasmalerei, der Klosterbildhauer Mathias Faller sowie religiöse Volkskunst der vergangenen Jahrhunderte. BauwerkeBeherrschendes Bauwerk ist die im Gemeindewappen stilisiert dargestellte Kirche St. Märgen. Sie und die 1 km vom Ortskern entfernte, auf einem Bergsporn gelegene Ohmenkapelle sind Wallfahrtsziele römisch-katholischer Gläubiger. Die nahegelegene Rankmühle ist ein beliebtes Ausflugsziel und Fotomotiv. Im Jahr 2004 wurde das ehemalige Hotel Goldene Krone renoviert und bildet zusammen mit der Klosteranlage den Ortsmittelpunkt. Natur-Erlebnis-Park Pfisterwald
Neben dem Schwimmbad befindet sich ein neuer Beachvolleyballplatz. Freunde dieser Trendsportart kommen hier voll auf ihre Kosten. Nach dem schweißtreibenden Match bietet sich eine Erfrischung im kühlen Nass des Badesees.
Im Zentrum des Parks liegt ein Spielplatz, der sich nicht nur durch Spielgeräte auszeichnet, sondern vor allem durch die unmittelbare Nachbarschaft zu Wald und Wiese.
Dieses Bad ist längst kein Geheimtipp mehr. Übersichtlichkeit statt Eventbad, Trinkwasserqualität statt Chemie, Schwarzwaldliegewiese statt englischem Rasen. Alles getreu dem Motto: "Weniger ist mehr. Zurück zu den Wurzeln. Badespaß wie anno dazumal."
Drei Kunstrasenplätze, das Beste für gepflegtes Tennis in 900 m Höhe, und ein heimeliges Clubhaus bieten Einheimischen und Gästen erholsames Tennisvergnügen.
In einer Mammutaktion in nur fünf Tagen in ehrenamtlicher Arbeit angelegt und erbaut, bietet diese neue Attraktion eine Joggingstrecke Deluxe. Auf weichen 15 Zentimetern Rindenmulch ist es vor allem für Jogger oder Spaziergänger mit Gelenkproblemen eine Strecke die Sport und Rekonvaleszenz verbindet; dank Beleuchtung auch in den Abendstunden in Frühjahr und Herbst.
Vom Dorf bequem zu Fuß zu erreichen, bietet sich der Pfisterwald einerseits als wunderbares Gebiet für ausgiebige Spaziergänge und andererseits mit seinem großen Parkplatz als Startpunkt für Wanderungen in Richtung Hochwald, Wildgutach oder Thurner.
Am Sportplatz finden sich regelrechte Loipenautobahnen. Da hier bis zu zehn Spuren nebeneinander präpariert sind, kommt sich niemand in die Quere. Auf einigen hundert Metern gibt es so vor allem für Anfänger ein ideales Terrain zum Üben oder Ausprobieren. Als Einstieg oder Zugangsstrecken für die Hochwaldloipe bzw. die das international bekannte Langlauf-Zentrum "Thurnerspur" sind diese Loipen ideale Startpunkte für Fortgeschrittene und Profis.
Eine wunderschöne Holzkonstruktion, gebaut wie die alten Schwarzwaldhöfe. Hier macht das Festefeiern richtig Spaß. Veranstaltungen gibt es hier rund ums Jahr: Konzerte, Sportevents, Vereinsfeste, Brauchtum, Kongresse und vieles andere.
Kinderherzen schlagen höher. Im Winter ist hier Spaß für jung und alt angesagt. Unter zwei Brücken hindurch zieht sich die Rodelbahn einen alten Hohlweg hinunter. Seit neuestem sogar mit abendlicher Beleuchtung.
Ein Platz für die großen Feste St. Märgens. Das wichtigste von allen ist das "Rossfest", der Tag des Schwarzwälder Pferdes. Alle drei Jahre zieht dieses Ereignis bis zu 30000 Menschen in seinen Bann.
Auf den zwei Rasenplätzen des SV St. Märgen bieten sich während der Saison jedes Wochenende spannende Spiele von Jugend, Herren- und Damenteams. Der Trainingsplatz im Norden steht allen Hobbyfußballern zur Verfügung.
In Erinnerung an Fritz Hockenjos, den großen Forstmann und Naturschützer des Ortes, stehen 17 Tafeln zur Erläuterung der Fauna und Flora des Pfisterwaldes auf einem Rundkurs entlang den Wegesrändern im Pfisterwald.
Neben dem Festplatz, im Norden des Parks, befindet sich der Reitplatz. Hier trainiert der Reit- und Fahrverein. Bei den zahlreichen Festen rund ums Pferd finden hier Prämierungen, Fahrturniere und Vorführungen statt.
Das Areal rund um die Sportplätze dient dem international erfolgreichen Team Rothaus-Cubeaus St. Märgen als Trainingsgelände. Bei zahlreichen Rennen schwitzen hier die nationalen und internationalen Eliten auf einem der anspruchvollsten Rundkurse Deutschlands. Von hier aus kann jedermann die herrlichen Forstwege im Hochwald und an der Gutacherhalde mit dem Mountainbike erkunden. SportSt. Märgen ist der Sitz des Club Thurnerspur, der das gleichnamige „Langlaufzentrum für Jedermann” unterhält. Das international erfolgreiche Mountainbike-Team Rothaus-Cube hat seinen Sitz in St. Märgen. Eine professionelle permanente Mountainbike-Strecke dient dem Team als Haus-, Trainings- und Rennstrecke für Bundesligarennen. Die Strecke ist Teil des Olympiastützpunkts Freiburg. Regelmäßige VeranstaltungenWichtigste regelmäßige Veranstaltung ist der – im Volksmund "Rossfest" genannte – Tag des Schwarzwälder Pferdes. Das zum Volksfest gewordene Züchtertreffen präsentiert die schönsten Schwarzwälder Füchse und alte Handwerkskunst. Das Fest findet alle drei Jahre am zweiten Septemberwochenende statt. Das nächste Mal 2007. Auch wurde 2006 damit begonnen, eine jährliche Leistungsschau abzuhalten. Wirtschaft und InfrastrukturDas Wirtschaftsleben verfügt über drei Standbeine: Tourismus, Landwirtschaft und Handwerk. VerkehrAus drei Richtungen wird St. Märgen ans Straßennetz angeschlossen. Die B 500 passiert die gemarkung in ca 6 km Entfernung zum Ortskern. Zur B 31 auf em Weg nach Freiburg sind es ca. 15 km. Zur Rheintalautobahn A 5 Basel-Karlsruhe sind es ca. 28 km, nach Osten zur A 81 Stuttgart-Singen sind es ca. 40 km. Die nächsten Bahnhöfe sind Himmelreich und Hinterzarten (je ca. 15 km), der nächste ICE-Bahnhof ist Freiburg im Breisgau. Die nächsten Flughäfen sind Stuttgart (160 km), Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg (100 km) oder Zürich (110 km) LiteraturSankt Märgen. Eine Spurensuche /Zehn Begegnungen von Ulrich Nocke, Kerstin Bütow, Siegfried Rombach, DesignConcepts GmbH (Herausgeber) Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
